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Deutsche Welle in Bonn

Russland erklärt Deutsche Welle zur "unerwünschten Organisation"

Die Staatsanwaltschaft in Russland hat den deutschen Auslandssender Deutsche Welle (DW) als "unerwünschte Organisation" eingestuft. Dies gab die Deutsche Welle am Sonntag unter Berufung auf russische Medienberichte bekannt. Der Schritt zeige, "wie wenig das Regime von Pressefreiheit hält und wie sehr es unabhängige Informationen fürchtet", erklärte DW-Intendantin Barbara Massing. Der Sender werde sich dadurch aber nicht abschrecken lassen und weiterhin Medienangebote für Nutzer in Russland bereitstellen - unter Umgehung der Zensur.
Deutsche-Welle-Standort in Bonn

Auslandssender Deutsche Welle wird erstmals von Intendantin geführt

Der öffentlich-rechtliche Auslandssender Deutsche Welle (DW) wird künftig erstmals von einer Intendantin geführt. Der DW-Rundfunkrat wählte nach Senderangaben am Freitag die bisherige DW-Verwaltungschefin Barbara Massing zur Nachfolgerin des langjährigen Intendanten Peter Limbourg. Die Übergabe der Leitungsaufgaben erfolgt am 1. Oktober.
In der Türkei gesperrt: Der Name "Deutsche Welle" steht an einer Glasscheibe

Zensur Türkei sperrt Internet-Angebote der "Deutschen Welle"

Die türkische Rundfunk-Aufsichtsbehörde hat die Angebote der "Deutschen Welle" in der Türkei gesperrt. Die Regierung verlangt von ausländischen Sendern, Lizenzen zu beantragen. Die Deutsche Welle lehnt dies ab.