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Wie die Kraft der Elemente unsere Erde formt
Aufgeplatzt
Wie eine eiternde Wunde klafft der Vulkankrater auf dem Gipfel des Isluga, der sich über der kahlen Landschaft des Altiplano an der Grenze zwischen Chile und Bolivien erhebt. Gasschwaden treten aus seinem Inneren; gelb gefärbtes Gestein an den Kraterwänden bezeugt die Schwefelvorkommen, die hier vor einigen Jahrzehnten noch abgebaut wurde. Bernhard Edmaier fotografierte den gewaltigen Krater mit einem Durchmesser von 400 Metern aus der Vogelperspektive und dabei Wissenschaft und Kunst vereint. Der Fotograf und Geologe zeigt mit seinen spektakulären Luftaufnahmen im Bildband "Elements", mit welcher Macht die Natur Landschaften formt – nicht nur hier, in der Hochebene der Anden, sondern auf allen Kontinenten
© Bernhard Edmaier / 2025, Elements – Die Kräfte der Erde, Frederking & Thaler Verlag
Bilder des Tages
5. März: In Reih und Glied
Peking, China. Ein pompöser Anblick: Abgeordnete sitzen während der Eröffnungsfeier des Nationalen Volkskongresses in der Großen Halle des Volkes. Chinas Regierung hat den Ton gegenüber der von Peking beanspruchten demokratischen Inselrepublik Taiwan verschärft. Die Volksrepublik werde „separatistische Kräfte entschieden bekämpfen“ und sich äußerer Einmischung widersetzen.
© Johannes Neudecker / DPA