"Auto China" Die schönsten Studien im Reich der Mitte


In China können noch alle Wachstumsträume der Hersteller wahr werden, das größte Volk der Welt lockt mit einem unbegrenzten Markt. Die schönsten Studien faszinieren zur Zeit die autobegeisterten Chinesen.

Die großen Autohersteller der Welt haben sich in Peking zur "Auto China 2004" versammelt. DaimlerChrysler kündigte am Mittwoch an, von Mitte nächsten Jahres an in Peking mit der Produktion von Mercedes- Limousinen zu beginnen. Von der E-Klasse und der C-Klasse könnten jeweils 25 000 Stück im Jahr produziert werden. Der deutsch- amerikanische Autokonzern investiert in China mehr als eine Milliarde Euro in die Produktion von Jeeps, Personenwagen und Nutzfahrzeugen.

In diesem Jahr geht DaimlerChrysler davon aus, dass sein Joint Venture Beijing Jeep mit 40 000 Fahrzeugen seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln wird. 2002 waren es erst 9000 Autos. Welche Jeep-Modelle künftig in China hergestellt werden, blieb offen. Vor der Automesse, die wegen des rasanten Wachstums des chinesischen Marktes besonders großen Zulauf findet, hatte General Motors angekündigt, in den nächsten drei Jahren mehr als drei Milliarden Dollar in China zu investieren, um seine Kapazität zu verdoppeln.

Nach 53 Prozent Wachstum im Vorjahr rechnen Experten in diesem Jahr mit einem Zuwachs des Automarktes um etwa 40 Prozent. In Erwartung neuer Preisnachlässe und wegen knapper Kredite ist der Verkauf von Personenwagen im vergangenen Monat aber um 20 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen. Eine der Attraktionen der Autoausstellung ist der besonders ausgestattete Aston Martin "V12 Vanquish", der in dem James Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" (Die Another Day) zu sehen war.


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