A-Klasse Der kleine Stern


Es tut sich was in der gehobenen Kompaktklasse. Audi setzt auf den A3 Sportback, BMW bringt den ersten Einser. Und Mercedes? Mercedes stellt die neue Generation der A-Klasse vor.

Orientieren sich die Konkurrenten vor allem an einem sportlichen Single-Publikum, bleibt die A-Klasse ein familientaugliches Fahrzeug mit dem Raumkonzept eines Mini-Vans. Nach einem Elchtest, sieben Jahren und 1,1 Millionen verkauften Exemplaren soll die zweite Generation der A-Klasse im Herbst durchstarten. Ganz neu: Dieses Mal wird es einen eigenständigen Dreitürer geben. Die Langversion entfällt hingegen ersatzlos.

Baby-Benz ab 17.632 Euro

Ein Benz verkauft sich nicht über den Preis, doch die A-Klasse startet ohne Edel-Aufschlag. Der neue A 150 mit 70 kW/95 PS steigt in der dreitürigen Version mit 17.632 Euro ein, als Fünftürer kommt der Wagen auf 18.502 Euro. Zur Serienausstattung gehören Klimaanlage, Multifunktions-Lenkrad, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, ESP, selektives Dämpfungssystem, Head/Thorax-Seitenairbags sowie adaptive Frontairbags und Gurtkraftbegrenzer.

Motoren-Palette

Vom Start weg steht die A-Klasse in sechs Motorvarianten zur Wahl, darunter drei Benziner und drei Diesel. Die stärksten Motorisierungen sind bei den Benzinern der A 200 mit 100 kW/136 PS und bei den Selbstzündern der A 200 CDI mit 103 kW/140 PS. Alle Motoren schaffen die EU 4-Norm, einen zusätzlichen Partikelfilter für die Diesel gibt's allerdings nur als Extra. Der Kraftstoffverbrauch der CDI-Diesel Modelle ist mit 4,9 bis 5,4 Litern vorbildlich. Ebenso die Reichweite: Mit einer Tankfüllung (54 Liter) fährt der A 160 CDI rund 1100 Kilometer weit.

Und von außen

Äußerlich ist die neue Generation eindeutig wieder eine A-Klasse, auch wenn sich optisch einiges geändert hat. Der Wagen wurde 45 Millimeter breiter und 232 Millimeter länger. Im ersten Anschein wirkt die neue A-Klasse deutlich flotter und dynamischer. Die hervorgehobene Motorhaube und die Scheinwerfer führen zu einem kraftvolleren Gesicht. Die aufsteigenden Seiten-Linien lassen die alte Behäbigkeit vergessen. Die asymmetrische teilbare Rückbank innen ist Klassenstandart, interessant wirkt der höhenverstellbaren Ladeboden. Mit dem variablen Niveau lässt sich eine ebene Ladefläche mit der umgelegten Bank erzeugen. Aufpreispflichtig ist das "EASY-VARIO-PLUS"-System, damit sind beide Fondsitzkissen und die hinteren Sitzlehnen herausnehmbar. Außerdem kann die Lehne des Beifahrersitzes nach vorn geklappt werden oder der Beifahrersitz komplett demontiert werden. Dann kann man einen Ladebereich von 2,75 Meter Länge und ein Ladevolumen von bis zu 1995 Liter erreichen.


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