AUTO Schlag gegen »Autobumser«

Die Polizei hat in Unterfranken einer Gruppe von so genannten »Autobumsern« das Handwerk gelegt.

Die Polizei hat einer Gruppe von so genannten »Autobumsern« das Handwerk gelegt. Die vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 und 40 Jahren sollen etwa 30 Unfälle in Unterfranken und Oberbayern vorsätzlich verursacht und damit Versicherungen um mindestens 200 000 Mark geprellt haben.

Wie es in einer Mitteilung der Polizei vom Freitag weiter hieß, wurden von der Bande die selben Fahrzeuge abwechselnd in Aschaffenburg und im Großraum Dachau zu fingierten Unfällen benutzt. Die Mitglieder hätten auf die Unfallbeteiligen eingewirkt, die Polizei nicht einzuschalten. Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten die Fahnder den Angaben zufolge umfangreiches Material sicher. Dabei entdeckten sie auch Hinweise auf weitere Schadensfälle mit kriminellem Hintergrund.


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