CLK-Cabrio Neulich in der Tiefgarage...


Man sollte sein Auto viel häufiger unter der Erde parken. Bei dieser Gelegenheit fuhr uns das neue CLK-Cabrio vor die Linse, das eigentlich erst auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wird.

Man sollte sein Auto viel häufiger unter der Erde parken. Bei dieser Gelegenheit fuhr uns das neue CLK-Cabrio vor die Linse, das eigentlich erst auf dem Genfer Automobilsalon der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird.

Kaum Überraschungen

Noch deutlich mit Plastikteilen und Klebefolien verunstaltet, sind die Proportionen und Details des neuen Cabrios dennoch gut zu erkennen. Mit Überraschungen müssen die Fans des offenen Mercedes auf C-Klasse-Basis nicht rechnen. Das Cabrio »erbt« die dynamische Nase und das markante Heck des Coupés. Im Innenraum herrscht die typische CLK-Atmosphäre. »Das Cabrio wird lediglich durch Teile ergänzt, die zum Start des Coupés noch nicht verfügbar waren«, erklärt Mercedes-Sprecher Florian Moser. »Dazu werden zum Beispiel Integralsitze gehören«.

Auch unter der Haube dominieren kosmetische Veränderungen. Neben aufgeladenen Vierzylinder-Motoren sind auch die Sechszylinder an Bord (CLK 240, CLK 320), die schon im Coupé die Arbeit verrichten. Neue Spitzenmotorisierung wird der CLK 500 werden, der den alten 4,3-Liter-Motor ablöst.

»Air-Domes«

An liebgewonnen Spielereien hält man bei Mercedes dagegen fest. Der Deckel des Verdeckkastens ist wie beim alten CLK-Cabrio mit zwei so genannten »Air-Domes« verziert, die jeden Hobby-Tuner glücklich machen werden.

Was die neue Freiluft-Herrlichkeit kosten soll, weiß man bei Mercedes selbst noch nicht so ganz genau. »Zwei bis drei Prozent mehr als der Vorgänger«, orakelt es aus dem Lager der Mercedes-Öffentlichkeitsarbeiter. Bei 39.208 Euro, die man bisher für ein CLK-Cabrio anlegen musste, würde das einen Einstiegspreis haarscharf unter der 40.000-Euro-Grenze bedeuten.

Schon um der Tradition gerecht zu werden, peilt man bei Mercedes die Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon (6.-16. März 2003) an. Die Markteinführung wird um den 15. Mai über die Bühne gehen.

Jochen Knecht


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