VG-Wort Pixel

Neues Angebot Der ADAC bietet jetzt auch einen Pannendienst für Radfahrer an

Eine Frau schraubt an ihrem Fahrrad
Auch Radfahrer brauchen mal professionelle Unterstützung (Symbolbild)
© MixMedia / Getty Images
Mit dem Fahrrad legen immer mehr Menschen inzwischen auch längere Strecken zurück – umso ärgerlicher, wenn es da unterwegs eine Panne gibt. In Berlin und Brandenburg bietet der ADAC hier Hilfe an.

Immer mehr Menschen wollen weniger Auto fahren und häufiger das Fahrrad nutzen, unter anderem für den Weg ins Büro oder zum Einkaufen. Doch was tun, wenn man auf einer längeren Strecke unterwegs ist und eine Panne hat? Nicht jeder ist Experte, was Fahrradreparaturen angeht, und oft sind diese selbst mit den entsprechenden Kenntnissen unterwegs nur schwer zu erledigen. Vor allem, wenn man das nötige Werkzeug nicht dabei hat. Für solche Fälle testet der ADAC, der ja eigentlich auf die Unterstützung von Autofahrern spezialisiert ist, nun in Berlin und Brandenburg ein neues Angebot.

Wer Mitglied beim ADAC ist, kann in diesen beiden Bundesländern nun auch die Reparaturprofis zu Hilfe rufen, wenn es eine Fahrradpanne gibt. Die ADAC-Mitarbeiter kündigen an, dass sie rund um die Uhr Pannen- und Unfallhilfe vor Ort leisten werden, bei Bedarf den Transport zur nächstgelegenen Werkstatt organisieren und sich auch um Gepäck und Ladung kümmern, die womöglich dann nicht mehr mit dem Rad oder vom eventuell verletzten Radfahrer transportiert werden können. Das Angebot gilt auch für minderjährige Kinder von ADAC-Mitgliedern.

ADAC will zukünftig auch Radlern helfen

Zu beachten ist, dass der Service allerdings nur für private Fahrräder und E-Bikes gilt, nicht für solche, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden oder für die Ausführung des Jobs nötig sind, etwa bei Lieferdiensten. Handelt es sich um ein Privat-Rad, gilt der Schutz jedoch auch für Anhänger. Die ADAC-Mitglieder müssen sich allerdings in Berlin oder Brandenburg befinden, um von dem Angebot Gebrauch zu machen – hier testet der Automobilclub diesen Service erst einmal, bevor er ihn bei Bedarf dann auf ganz Deutschland ausweiten will.

Und eine Einschränkung gibt es noch, die viele Radler etwas enttäuscht zurücklassen dürfte: Wird das Fahrrad gestohlen und man weiß plötzlich nicht mehr, wie man ohne Drahtesel zurück nach Hause kommen soll, greift das Serviceangebot nicht – da muss man dann doch den Bus nehmen oder ein Taxi rufen.

Quelle:  ADAC

wt

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker