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Wohnwagon : Dieses kuschelige Öko-Haus auf Rädern braucht keine Energie

Der Wohnwagon aus Österreich kann auch ohne Stromleitung auskommen. Das mobile Haus wird ökologisch gebaut und ist kein Traum. Es kann bestellt werden.

Die Solarzellen sorgen für Strom, wer aber soviel Energie wie in einer normalen Wohnung verbrauchen will, benötigt eine zusätzliche Versorgungsleitung.  Hersteller: Wohnwagon.at

Die Solarzellen sorgen für Strom, wer aber soviel Energie wie in einer normalen Wohnung verbrauchen will, benötigt eine zusätzliche Versorgungsleitung.

Hersteller: Wohnwagon.at

Leben in einem großen Bauwagen – das finden nicht nur Links-Autonome spannend. Ein mobiles Heim, das die Bewohner durch seine Größe zwingt, sich auf das Wesentliche zu beschränken, interessiert immer mehr ganz normale Menschen. In den USA gibt es sogar eine TV-Sendung zum Tiny-Living.

In Europa ist es wegen der Verkehrsregeln etwas komplizierter, ein kleines Haus hinter dem Auto herzuziehen. Doch die Sehnsucht nach einem ungebunden Leben ist auch bei uns zu Hause groß.  Das haben Theresa Steininger und Christian Frantal erkannt. Die beiden Österreicher bauen den Wohnwagon (Hier geht es zum Hersteller Wohnwagon.at) – aus dem Status eines Crowfunding-Projekts sind sie lange heraus. Sie verkaufen ihre in Handarbeit gefertigten Wohnwagons recht erfolgreich.

Bau mit natürlichen Rohstoffen

Ganz wichtig dabei: Ein Wohnwagon baut auf natürlichen Materialen auf. Er unterscheidet sich damit fundamental von all den Wohnwagen und Wohnmobilen, die auf Folien und Plastik setzen, um den Wagen dicht zu bekommen. Der Wohnwagon besteht aus Holz und wird mit Schafwollegedämmt. 

"Der Wagen macht spürbar und fühlbar, wie befreiend es ist, sich zu reduzieren. Der Wagen ist für mich auch ein Statement zu all dem Irrsinn der in der Welt oft abgeht. Und auch ein Beitrag zur Umweltpolitik", sagt Christian Frantal zu Utopia.de. "Es ist unsere Art des Protestes gegen eine ziemlich verrückte Welt. Es ist unser Weg, unsere Wut, Empathie und Liebe konstruktiv zu manifestieren. Wir wollen greifbar machen: Es geht auch anders!"

Ziel ist Autonomie

So ein Wagon kann an Strom- und Wasserleitungen angeschlossen werden, soll aber auch autonom für sich bestehen können. Regenwasser wird gesammelt, Solarmodule sorgen für Strom und heizen das Warmwasser auf. Reicht die Sonne im Winter nicht aus, kann man mit einem Holzofen kuschelig eingeheizt werden. Der Wohnwagon besitzt eine Bio-Toilette und ein Wasserkreislaufsystem mit einem Pflanzenfilter.

Die maximale Größe des Wohnwagons beträgt  2,5 mal zehn Meter, das entspricht den Dimensionen eines Zirkuswagens. Ein Auszug kann den Wagen in der Mitte weiter verbreitern. So ein Wagen ist nachhaltig, aber nicht billig. Ein Grundfahrzeug ohne Ausbau kostet schon über 40.000 Euro, ein fertiger Wagon kann auch 90.000 Euro kosten. Gut gepflegt halten derartige Fahrzeuge aber auch hundert Jahre.

Die Wagen werden für jeden Kunden individuell gefertigt, dabei kann er auch den Grad der Autarkie bestimmen.

Nichts für Reisende

Nur für abenteuerliche Weltreisende ist der gewaltige Wohnwagon leider nichts. An einem PKW oder SUV kann man einen so großen Wagen aus Holz wegen seines Gewichtes nicht hängen. Auf kurzen Distanzen kann er von einer Zugmaschine oder einem Trecker bewegt werden. Auf längeren Strecken sollte man den Wohnwagon wohl besser per Sattelschlepper transportieren lassen. Idealer Einsatzort ist die freie Natur, dort wo man kein festes Gebäude errichten darf.

Immobilienwahnsinn in London: Dieses Mini-Häuschen kostet eine glatte Million
Die Schokoladenseite des Angebots.  http://www.douglasandgordon.com/

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Kra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.