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Audi A3: Schönheitskur für die Familie

Markante Linien und neue High-Tech-Extras: Audi hat seine Kompakten A3 und S3 aufgefrischt und auch dem Spitzenmodell S3 eine Sportback-Variante mit mehr Kofferraumvolumen zur Seite gestellt.

Mit der ersten A3 Generation war Audi 1996 erstmals in die Niederungen unterhalb der Mittelklasse hinabgestiegen. Seither haben die Ingolstädter eindrucksvoll demonstriert, wie viel Premium in einem Kompakten stecken kann. Der S3, das Spitzenmodell der Famile, beeindruckte bereits in der ersten Generation mit Fahrleistungen auf Sportwagenniveau - zunächst mit 210 PS. Seit 2003 ist die nächste Generation im Rennen, seit 2006 auch die dynamische "S"peerspitze mit dem drehfreudigen 265 PS Aggregat und kraftvollen 350 Nm Drehmoment.

Insgesamt hat sich der Kompakte aus Ingolstadt schon 1,9 Millionen Mal verkauft. Kürzlich lief der Millionste A3 vom Band und seit Januar haben die Händler mit dem A3 Cabriolet einen neuen Trumpf im Showroom. Damit die übrigen Varianten nicht ins Hintertreffen geraten, haben sich die Designer allesamt zum Facelift vorgeknöpft und dem A3 sowie dem S3 durch markantere Linien ein schärferes Profil verpasst. Erstmals hat Audi auch dem S3 die Sportback-Variante mit extra viel Kofferraum zur Seite gestellt. Dazu kommen ein paar neue Hightech-Features.

Entscheidend für den neuen A3-Look sind vor allem eine schärfer gezeichnete Motorhaube und entsprechende Kotflügel. Stoßfänger, Kühlergrill und Scheinwerfer wurden ebenfalls überarbeitet und auf aggressiv getrimmt. Tagfahrleuchten sind Serie. Bei den optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfern kommen LEDs zum Einsatz. An den Flanken werden Außenspiegel mit integrierten Blinkern, neue Türgriffe und attraktivere Räder zu Eyecatchern.

Lichtkante

Beim A3 Sportback bilden jetzt Lichtleitstäbe ein flaches umlaufendes Band, das bei Dunkelheit für eindrucksvolle Effekte sorgt. Der dreitürige A3 hat eine geänderte Heckklappe mit einer neuen Lichtkante. Die Einfälle der Designer haben den A3 um 2,5 Zentimeter auf eine Länge von 4,24 Meter wachsen lassen. Beim 4,29 Meter langen Sportback blieben die Proportionen nahezu unverändert.

Audi schickt den A3 und den A3 Sportback wie bisher mit acht Motoren ins Rennen, fünf Benzinern und drei Diesel. Sechs von ihnen sind moderne Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Der kleinste Benziner 1.6 leistet 102 PS/75 kW, der 3.2 quattro holt aus seinen sechs Zylindern 250 PS (184 kW). Das Spektrum der Dieselaggregate reicht von 105 PS (77kW), bis 170 PS (125 kW).

Der S3 und das neue zweite Topmodell S3 Sportback sind mit dem weiterentwickelten Zweiliter-Turbo-Direkteinspritzer unterwegs, das den Dreitürer in 5,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Wie gehabt wird bei Tachostand 250 elektronisch abgeregelt. Bei der quattro-Palette legt Audi ebenfalls nach. Das Allradsystem ist beim 3.2 Serie - jetzt aber auch für vier weitere Motorisierungen zu haben.

Geschmeidig knackig

Fast alle A3 Aggregate sind serienmäßig mit Sechsgangschaltgetrieben gekoppelt. Nur der kleinste Diesel und der kleinste Benziner arbeiten serienmäßig mit fünf Gängen. Das Doppelkupplungsgetriebe des 3.2 kann jetzt optional auch für alle anderen Motoren bestellt werden. Der Hightech Antrieb "S tronic" wechselt die Gänge extrem schnell und komfortabel. Neu ist auch "magnetic ride", die Stoßdämpferregelung, die per Knopfdruck ihre Charakteristik verändert: "Normal" oder "Sport", geschmeidig komfortabel oder knackig straff.

Komfortklimaautomatik, dynamisches Kurvenlicht und das "Audi parking system" sind gegen Aufpreis zu haben. Ebenso der Parkassistent, der mit neu entwickelten Ultraschallsensoren überprüft, ob Längs-Parklücken am Straßenrand Platz genug für den Kompakten bieten. Bei entsprechender Anzeige braucht der Fahrer nur noch den Rückwärtsgang einzulegen. Dann steuert das System das Auto quasi von selbst in die Lücke.

Der Verkauf der neugestylten A3- und S3-Varianten startet in den nächsten Tagen. Das Basismodell steht mit 20.350 Euro in der Händlerliste. Die Auslieferungen, verspricht Audi, beginnen im Sommer.

Susanne Kilimann / pressinform / PRESSINFORM
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.