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Audi Q3-Studie: Breitreifen für die Massen

Q zum Zweiten: Auf der Automesse in Shanghai hat Audi den Q3 enthüllt. Die seriennahe und von einem neuen Zweiliter-Diesel angetriebene Studie soll die Eigenschaften eines Sportwagens mit den Vorzügen eines SUV vereinen.

Offiziell hat das Auto, das Audi in Shanghai präsentiert, derzeit noch den Status einer Studie. Doch die sei schon sehr nah an der Serie, lassen die Ingolstädter wissen. Das in China enthüllte Auto zeigt denn auch deutlich, wohin die Reise geht mit dem Ingolstädter Nachwuchsmodell Q3, das die Q-Familie demnächst erweitern soll. Das "Cross Coupé quattro" - so heißt der Q3-Vorbote in Shanghai - ist ein Crossover-Modell und verbindet laut Audi Design und Dynamik eines kompakten Premium-Sportwagens mit dem Raumangebot und der Vielseitigkeit eines SUV.

Der markante Kühlergrill, die Proportionen mit großer seitlicher Blechfläche, das schlanke Fensterband und das kraftvolle Heck zeigen, dass der Q7 ein naher Verwandter ist. Die Seitenfläche mit der sanft ansteigender Schulterlinie sind dagegen beim Coupé A5 abgekupfert.

Audis Crossover teilt sich die Plattform mit dem A4, dem künftigen Golf und anderen Konzernmodellen. Bei einer Länge von gerade mal 4,38 Meter bietet der Wagen beachtliche 1,82 Meter Breite. Der Radstand beträgt 2,60 Meter, die Höhe SUV-typische 1,60 Meter.

Neue Sparrrekorde

Das Fahrwerk - mit McPherson-Achse vorn und Vierlenker-Einzelradaufhängungen hinten - trägt große 20-Zoll-Räder mit Reifen des Formats 245/45 R20. Dabei setzt Audi einmal mehr auf permanenten Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung. Die Stoßdämpfertechnik "magnetic ride" des neuen Crossover kommt bereits im TT und im Hochleistungs-Sportwagen R8 zum Einsatz.

Unter der Haube geht ein komplett neu entwickelter Zweiliter-Dieselmotor ans Werk, der erste Vertreter einer neuen Vierzylinder-TDI-Generation im Volkswagen-Konzern. Das starke Dieselaggregat bringt den Q3-Vorboten mit 204 PS (150 kW) auf Touren. Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmeter liegt zwischen 2000 und 3500 U/min an. Bei all der Kraftentwicklung soll sich der Dieselmotor im Durchschnitt mit sparsamen 5,9 Liter bescheiden.

Die Gemischaufbereitung übernimmt ein Common Rail-System der jüngsten Generation, das auch in den V6-TDI zum Einsatz kommen wird. Der hohe Einspritzdruck von maximal 2.000 bar sorgt für eine feinere Zerstäubung des Kraftstoffs und damit für effizientere Verbrennung. Dieselpartikelfilter und die Bluetec-Einspritzung zur Reduktion der Stickoxide sind Pluspunkte in Sachen Umweltverträglichkeit.

Zum Vorstellungstermin in China haben die Ingolstädter dem Innenraum des Sportwagen-SUV ein schickes Lederkleid verpasst. Platz ist maximal für vier Insassen, denn die Bank hinten bietet statt ebener Fläche zwei bequeme Sitzmulden. Das elektrische Faltdach lässt fast schon Cabrio-Feeling aufkommen.

Innovationen im Innenraum

Neu im Audi ist die perforierte Applikationsleiste im Schalttafelbereich, die Mittelkonsole und Beifahrerbereich verbindet. Ihre gelochte Oberfläche weist laut Audi mehr als 4.600 Bohrungen auf. Und die sollen eine indirekte und zugfreie Funktion der Klimaanlage garantieren.

Bei Multimedifreaks wollen die Ingolstädter mit noch mehr Hightech Eindruck schinden. Eine weitere Audi-Neuheit ist das versenkbare Display des elektronischen Kommunikationssystems MMI. Über den ausfahrbaren Monitor im oberen Bereich der Mittelkonsole lassen sich Informationen - etwa über eingehende SMS und Telefonate - per Laserprojektion direkt in der Windschutzscheibe anzeigen. Sogar elektronisch autorisierte Vignetten oder Parkerlaubnisplaketten lassen sich mit dieser Technologie spiegelverkehrt und somit von außen lesbar, auf die Scheibe projizieren. Dort bleiben sie sichtbar - auch wenn das Fahrzeug parkt.

Pressinform / PRESSINFORM
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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