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BMW Z4 M Coupe: Striezel und Poldi

Die ewig schnelle Rennsport-Opa Hans-Joachim Stuck kann sich über einen neuen Dienstwagen freuen. Und auch Poldi von Bayern scharrt beim Grollen des Neulings schon mit den Hufen. Das Z4 M Coupe ist da - schnell am Gas, schnell auf der Bremse und fast noch rechtzeitig zum nächsten 24-Stunden-Rennen.

Das BMW Z4 M Coupe ist kein Auto für den normalen Straßenverkehr. Kein Frage: auch hier hat der bullige Bayer fraglos seine Stärken und die Landstraße ist seine zweite Heimat. Doch der eigentliche Lebensraum des neuen Bavaria-Coupes ist die Rennstrecke. Bereits die identisch motorisierte offene Version ließ Motorsportfans mit der Zunge schnalzen. Geschlossen fährt es sich eine Klasse besser - versprochen. 0 auf Tempo 100 in fünf Sekunden - 100 auf 0 in der halben Zeit. Da kommt man schnell ins Schwärmen. Der Z4 ist kein Cruiser. Seine Karosserie ist kompromisslos steif und im Stop-and-Go-Verkehr nervt die ruckelnde Kupplung. Doch im schnellen Tagesgeschäft ist alles vergessen - fast auch die fehlenden Nebellampen und das billige Plastikdesign des ausklappbaren Navigationsgerätes. Echte M-Fans freuen sich über den traditionell beleuchteten M-Schalthebel; vermissen jedoch ein entsprechend eingraviertes Logo auf den elektrischen Ledersitzen.

Es ist nicht so, dass das 4,11 Meter lange Z4 Coupe ein perfektes Auto wäre. Der Innenraum zeigt sich nach wie vor in dem bisweilen geradezu lieblosen Z4-Look. Materialen und Ergonomie kommen einfach nicht an die vergangener Jahre heran. Daran ändert auch das ungewöhnliche Carbonleder der M-Version nichts. Die Sportsitze könnten gerade im oberen Bereich noch mehr Seitenhalt bieten und das Rollo der Laderaumabdeckung scheint einer vergangenen Dekade entrissen. Doch wer in einem Sportgeschoss ein paar schnelle Runde auf der Nordschleife drehen möchte, wird beim geschossenen Z4 mit der Zunge schnalzen. Uhr vielleicht ein Sportgetriebe wie das SMG vermissen. Der Z4 ist nur mit einem exzellenten und überaus exakt zu bedienenden Sechsgang-Handschaltgetriebe zu bekommen. Viele wollen bei einem Vollblutsportler mittlerweile jedoch ein echtes Rennsportgetriebe, das sich über die mittlerweile selbst in der Polo-Klasse erhältlichen Lenkradpaddel bedienen lässt. Hier strauchelt BMW und bietet zum Marktstart nichts Vergleichbares.

Aus Fehlern gelernt

252 kW / 343 PS bei 7.900 Touren und 365 Nm bei 4900 Umdrehungen werden dem mittlerweile bekannten 3,2-Liter-Triebwerk entlockt. Bei 250 km/h wird abgeregelt. Doch eine Öffnungsklausel scheint in Absprache mit dem Händler des Vertrauens möglich. Auch ein paar Jahre seit seiner Markteinführung ist der hoch drehende Reihensechszylinder noch immer ein fahrdynamischer und akustischer Genuss. Besonders ab 5000 Umdrehungen pro Minute lässt man gerne einmal die Seitenscheiben herunter, um diesen Sound zu genießen. Das Design ist bei einem Sportcoupe wie dem Z4 besonders wichtig. Man will schließlich zeigen, was man hat - und kann. Aus den Fehlern des fraglos supersportlichen Vorgängers, des 321 PS starken Z3 Coupes hat man gelernt.

Das Hinterteil des Z4 ist das Sahnestück, deutlich kraftvoller und sehenswerter als die optisch wenig überzeugende Vorgängervariante. Die kuppelartige Heckklappe und die die erhaben herausgearbeiteten Kotflügel - das hat schon was. Konzept und Platzangebot haben sich nur wenig verändert. Der Z4 ist ein reiner Zweisitzer mit einem nun auf 300 Liter gewachsenen Kofferraum hinter den Sitzen. Der Pseudo-Kombi-Fauxpas vergangener Zeiten ist bei diesem Anblick vergessen.

Präzise und zielsicher

Das Z4 M Coupe ist schnell - sehr schnell. Der Sechszylinder liegt taktisch günstig hinter der Vorderachse - ein Grund für die ideale Gewichtsverteilung 50:50 und das grandiose Einlenkverhalten. Die Lenkung ist fabelhaft direkt und dabei so genau, dass man damit wohl auch eine dünne Scheibe rohen Schinken abtrennen könnte. Muss man glücklicherweise aber nicht, denn der Z4 arbeitet allein auf der Straße - jedoch mit gleicher Präzision. Das satte Herausbeschleunigen aus engen Kurven ist immer wieder ein Genuss. Wie an der Schnur gezogen zirkelt sich der 1,5 Tonnen schwere Bayer Dank Heckantrieb und intelligenter Differentialsperre zielsicher aus dem schwierigsten Kurvengeflecht.

Notfalls hilft ein Tritt auf die Bremse, die dem Supersportler BMW M3 CSL geklaut wurde. Die engagierten Verfolger können sich meist nur kurz an dem sehenswerten Hinterteil ergötzen. Für den nahezu grenzenlosen Fahrspaß muss man erwartungsgemäß tief in die Tasche greifen. Mit einem Basispreis von 55.900 Euro ist das Z4 M Coupe 2000 Euro teurer als sein offener Bruder. Wer sparen möchte, schielt zum kleinen Bruder herüber. Das 265 PS starke BMW Z4 3.0 Si Coupe ist schon für 38.900 Euro zu haben und soll statt 12,1 nur 8,9 Liter SuperPlus auf 100 Kilometern verbrauchen.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?