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Mercedes E-Klasse Cabriolet: Das Cabrio für die Komfortzone

Mercedes stellt das Cabriolet zur E-Klasse vor. Es bietet absolute Windstille bei offenem Verdeck, einen cabrio-untypischen großen Kofferraum und den Komfort einer großen Limousine – nur eben ohne Dach.

Das Mercedes-Benz E 400 4Matic Cabriolet ist da aktuelle Topmodell.

Das Mercedes-Benz E 400 4Matic Cabriolet ist da aktuelle Topmodell.

Die neue E-Klasse ist schon einige Zeit am Markt, es wird höchste Zeit, in das dazugehörige Cabriolet einzusteigen. Seit 25 Jahren gibt es diese Variante der E-Klasse. Ziel war es immer, den Komfort einer Limousine der oberen Mittelklasse zu bieten – nur mit offenem Dach. Seit einiger Zeit ist man sich bei Mercedes einig, dass allzu viel Frischluft das Cabrio-Vergnügen nur schmälern kann. Darum nehmen Aircap und Airscarf dem Cabriofahren jeden Windhauch. Aircap (Luftkappe) heißt ein von der Oberkante der Frontscheibe ausfahrender Spoiler, der die Verwirbelungen im Innenraum spürbar senkt. Wird er mit dem ebenfalls elektrisch betätigten Windschott zwischen den Kopfstützen eingesetzt, herrscht absolute Windstille auf den Vordersitzen. Dafür gibt es einen künstlich erzeugten wärmenden Lufthauch: der Airscarf (Luftschal). Für Roadster-Puristen ist die E-Klasse also nichts.

Praktische Lösung fürs Gepäck

Im Fahrspaß schließt das Cabriolet erwartungsgemäß an die flotte Limousine an. Auf Knopfdruck senkt sich Verdeck in rund 20 Sekunden und bis zu Tempo 50 km/h über den Innenraum. Vom Kunden wird der Kofferraum sicher positiv bewertet werden. Bleibt das Dach geschlossen, können 385 Liter transportiert werden. Das heißt, auch mit vier Insassen kann jeder noch einen Koffer oder eine Tasche mit auf die Reise nehmen. Ebenfalls sehr praktisch sind die umklappbaren Rücksitzlehnen. Zum ersten Mal gibt es eine Durchlademöglichkeit.

Sparmotor hat seine liebe Mühe 

Zwei Diesel und drei Benziner stehen für das Cabrio zur Wahl - alle Motoren können mit dem neunstufigen Automatikgetriebe 9-Gtronic kombiniert werden. Für die stärksten Motoren ist erstmals der Allradantrieb 4matic verfügbar. Preislich geht es mit dem Vierzylinderdiesel mit 194 PS los, er kostet 56.049 Euro. Das Spitzenmodell E 400 4matic mit 333 PS kommt auf 70.281 Euro. Die schwächeren Motoren müssen sich angesichts des Gewichts merkbar anstrengen – zum Charakter des edlen Cabriolets passen ein paar PS zusätzlich weitaus besser.

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Kra mit Pressinform/MID
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.