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Pariser Autosalon 2008: Grüne Füße und Attacken mit 500 PS

Der Autosalon von Paris kommt aus dem grünen Bereich gar nicht mehr raus. Die Industrie präsentiert die Zukunft des Individualverkehrs so umweltfreundlich wie nie. Manchmal ist das aber auch bloß ein schöner Schein.

Von Frank Janßen, Paris

Die großen Hersteller, angeführt von den Lokalmatadoren, zeigen auf dem Messegelände an der Porte de Versailles ihre betont ökologisch korrekten Vehikel. Citroën beispielsweise knüpft im 60. Jahr der legendären "Ente" mit der Studie C-Cactus an das spartanische Konzept des Ahnen an. Anstelle von "immer mehr" will man sich jetzt auf das Motto "immer besser" konzentrieren, kombiniert mit der Kunst des Weglassens. Das Ziel ist klar: leichter, einfacher, sparsamer. Konkurrent Renault, von der Flaute auf dem Pkw-Markt hart getroffen, zeigt auf seinem teilweise in Grün gehaltenen Stand die Studie ZE Concept (Zero Emission Concept) – ein reines Elektroauto, das 2011 fertig sein soll. Bislang ist dieses Modell, das dem Mehrzweckfahrzeug Kangoo sehr ähnlich sieht, allerdings nur eine Kunststoffhülle, und damit kaum mehr als eine Projektionsfläche für grüne Ideen. General Motors präsentiert die im Design nun verabschiedete Version des Elektroautos Chevrolet Volt erstmals auf europäischem Boden der Öffentlichkeit. Der Volt ist das Aushängeschild eines Konzerns, der auf dem Umweltsektor viel verschlafen hat.

Die Zeit der kleinen Füße

Ein aktuelles Lieblingswort bei den Pressekonferenzen lautet Footprint: Der Abdruck, den ein Auto von der Produktion bis zum Recycling auf der Oberfläche dieses Planeten unweigerlich hinterlässt, soll in Zukunft so klein und harmlos wie möglich ausfallen; es soll möglichst kein Halm gekrümmt werden. Wohin man auf dem Pariser Salon auch blickt: überall grüne Botschaften.

Da könnte man den Kleinkrieg zweier Parteien, die sich aktuell überhaupt nicht grün sind, beinahe übersehen. Auf der einen Seite Volkswagen und der Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, ein Multimilliardär mit luxuriösen Hobbys Hobbys: Teure Automarken (Bugatti, Bentley, Lamborghini etcetera) sowie Segelyachten und Machtkämpfe. Auf der anderen Seite die Firma Porsche mit Boss Wendelin Wiedeking und Piëchs Cousin Wolfgang Porsche. Der ist Chef der Holding, die nur den Namen Porsche trägt, nicht aber den der Miteigentümerfamilie Piëch. Dass der kleine Stuttgarter Autobauer künftig beim Wolfsburger Konzern das Sagen haben soll, passt Ferdinand Piëch überhaupt nicht, und der Mann hasst es gewaltig, zu verlieren. Folglich sind die Kaliber, die da aufgefahren werden, groß.

Die Krieg der boshaften Männer

Gegen die Sportlimousine Panamera, die Porsche im kommenden Jahr einführen will, positioniert die VW-Tochter Lamborghini eine atemberaubende Studie namens Estoque (sprich: estokke; bedeutet: der Degen des Torrero), einen ebenfalls viertürigen Sportwagen. Piëch liebt Konkurrenz unterm Konzerndach. Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann bestreitet zwar eine Auftragsarbeit: "Ich werde an Resultaten gemessen, nicht an der Show." Doch branchenintern steht außer Zweifel, dass es Piëch war, der zu den Waffen gerufen hat.

Bei Porsche gibt man sich betont gelassen, auch wenn der Lamborghini aus Stuttgarter Sicht als geschäftsschädigend eingestuft werden muss – schließlich sind die beiden Boliden Panamera und Estoque mit rund 500 PS und fünf Metern Länge ziemlich direkte Konkurrenten. "Der belebt das Segment", so der Kommentar. Bei Lamborghini heißt es außerdem augenzwinkernd, der Bau des Estoque sei ja noch gar nicht beschlossen, obwohl natürlich "alle Zulassungsvorschriften" bereits berücksichtigt seien, inklusive Fußgängerschutz. Wiedeking und seine Mannen suchen offenbar den Dialog.

Die Eminenz als U-Boot

Er war gleich am Donnerstag früh auf dem Lamborghini-Stand und begutachtete das Streitobjekt. Ferdinand Piëch wurde dagegen seit Wochen nicht gesichtet, er hat bereits den Spitznamen "Phantom" verpasst bekommen. Und Wolfgang Porsche, der in Paris ausgeglichen und trotz der Familienfehde ziemlich gut gelaunt wirkte, meinte zum Lamborghini bloß: "Ist ne Studie." Will heißen: Mehr nicht.

Die direkte Konkurrenz kommentiert das Konzern-Theater derweil gelassen. Ferrari: "Für Viertürer haben wir Maserati." Aston Martin-Chef Ulrich Bez, der im kommenden Jahr die Sportlimousine Rapide bringen will: "Eine gute Idee wird immer kopiert."

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(