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Sicherheitsrelevante Mängel Jedes vierte Auto fällt durch den Tüv


Abgenutzte Bremsen, kaputte Lichter, heruntergefahrene Reifen - beim Tüv fallen 23,5 Prozent der Autos durch. Dabei könnten viele der Mängel im Vorfeld selbst erkannt werden.

Jedes vierte Auto fällt beim Tüv durch. Mit sicherheitsrelevanten Mängeln wie abgenutzten Bremsen und Reifen schickten die Prüfer 23,5 Prozent der Wagen noch mal in die Werkstatt, wie der Verband der Tüv (Technische Überwachungsvereine) am Mittwoch mitteilte. Basis sind 8,5 Millionen Hauptuntersuchungen; im Vorjahr lag die Quote mit 24,9 Prozent etwas höher.

Je älter die Autos, desto höher ist die Mängelquote. Häufig verweigern die Prüfer die Plakette wegen Problemen mit der Beleuchtung - obwohl diese leicht zu erkennen sind. "Hier sind vor allem die Autofahrer und die Werkstätten in der Verantwortung", hieß es. 63,9 Prozent der Autos kamen nach dem Bericht mängelfrei zum Tüv, 12,5 Prozent hatten geringe Mängel. Am besten schnitten Marken deutscher und japanischer Autobauer ab.


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