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Benzinpreise auf Rekordniveau: Mit dem Handy zur billigsten Tankstelle

Die Benzinpreise klettern auf ein neues Rekordhoch. Die Gegenmaßnahme der Koalition: Künftig sollen Autofahrer mithilfe ihres Navis oder Mobiltelefons die günstigste Zapfsäule finden.

Autofahrer sollen die günstigsten Tankstellenpreise nach dem Willen der Koalitionsfraktionen künftig auf ihrem Handy oder Navigationsgerät ablesen können. Die für die geplante Markttransparenzstelle gemeldeten Preise der Tankstelle sollten im Internet veröffentlicht werden, sagte der verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Erik Schweickert, der "Bild". "Dann könnten Autofahrer Daten über die günstigsten Tankstellen zum Beispiel aufs Handy oder über ihr Navi erhalten." Dies schaffe mehr Wettbewerb im Interesse der Kunden.

Der bereits vorliegende Gesetzentwurf solle entsprechend erweitert werden, sagte Schweickert. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Technologie, Georg-Nüßlein (CSU), sagte der "Bild", nach der Sommerpause würden die Beratungen zügig aufgenommen, damit das Gesetz Anfang 2013 in Kraft treten könne.

Benzinpreise auf Zehn-Jahres-Hoch

Nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung haben Autofahrer noch nie so viel für Benzin und Diesel bezahlen müssen wie in diesem Jahr. Demnach ist der Preis für einen Liter Superbenzin in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen, für einen Liter Diesel sogar um 80 Prozent. Die Zeitung beruft sich dabei auf Daten der Bundesregierung.

Im Jahr 2002 kostete der Liter Super 1,05 Euro, im März 2012 lag der Preis bei 1,72 Euro - so hoch wie noch nie. Für Diesel mussten die Autofahrer vor zehn Jahren nur 84 Cent bezahlen, im März 2012 waren es hingegen 1,53 Euro pro Liter.

Das Kabinett hatte Anfang Mai auf Initiative von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) beschlossen, Mineralölkonzerne unter strengere Aufsicht zu stellen, um stabilere Benzinpreise zu erreichen. Tankstellen, Händler und Raffinerien sollen ihre An- und Verkaufspreise rasch an eine Markttransparenzstelle melden müssen.

mlr/AFP / AFP
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.