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Tesla fremdgesteuert: Chinesische Hacker kapern einen Tesla S

Nach den tödlichen Unfällen mit dem Autopiloten führten chinesische Hacker nun Tesla vor: Sie knackten die Software des Autos und übernahmen die Kontrolle, am Fahrer vorbei.

Wie von Geisterhand bewegt öffnet sich das Dach des Tesla.

Wie von Geisterhand bewegt öffnet sich das Dach des Tesla.

Vor wenigen Wochen erstaunte Tesla die Fachwelt mit der Ankündigung, dass ein komplettes Update des Autopiloten geplant wurde, ohne dass ein einziges Auto die Werkstatt aufsuchen sollte. Jetzt haben chinesische Computerspezialisten die Schattenseite einer Technik gezeigt, die online so weitgehende Eingriffe in die Software des Autos ermöglicht. Die Forscher vom Feen Security Lab, eine Tochter der chinesischen Technik- und Mediengruppe Tencent, konnten über ein drahtloses Netzwerk die Kontrolle über einen Tesla Model S übernehmen.


Anspruchsvolle Aufgabe

Immerhin soll es nicht leicht gewesen sein, die Lücke zu finden. Einige Monate intensiver Arbeit seien in das Projekt geflossen, verkündet die Gruppe in einem Video. Ihr gelang es, den CAN-Bus im Tesla zu kapern. Das ist gewissermaßen der zentrale Nervenstrang im Auto, über den die einzelnen Komponenten miteinander kommunizieren.

Die Hacker verschafften sich Zugang zu dem Tesla, indem sie zunächst einen WI-FI Hotspot übernahmen. Als sich der Tesla dort einloggte, gelang ihnen der Zugriff auf das System des Wagens. Netterweise legten die Forscher keinen Tesla auf der Straße lahm, sondern demonstrierten ihre Möglichkeiten an einem Test-Auto.

Weitgehende Kontrolle über das Auto

In dem Video übernahmen die Hacker-Forscher die Kontrolle über die Bildschirme des Cockpits und der Multimedia-Anlage. Sie konnten die Türsperre lösen, den Kofferraum öffnen, einen Spiegel anklappen. Panoramadach, Lampen und die elektrisch verstellbaren Stühle waren ebenfalls ihrem Zugriff ausgesetzt. Am bedrohlichsten wirkt, dass sie auch die Kontrolle über das Bremssystem übernehmen konnten. Eine Fernkontrolle über die Lenkung wurde nicht demonstriert. 

Lücke wurde bereits gefixt

Bevor die Forscher an die Öffentlichkeit gingen, informierten sie Tesla über die Sicherheitslücke. Vor der Veröffentlichung konnte Tesla das Problem bereits lösen.

The Verge veröffentlichte eine Stellungnahme von Tesla:

"In nur zehn Tagen nach Erhalt des Reports, haben wir bereits ein Update installiert, dass dieses Sicherheitsrisiko löst. Das gezeigte Problem tritt nur auf, wenn der Webbrowser benutzt wird und sich das Fahrzeug in der Nähe eines infizierten Hot-Spots befindet. Unserer Ansicht nach war das tatsächliche Risiko für unsere Kunden sehr gering."

Dieser Fall ging glimpflich aus. Er zeigt aber auch die Gefahren, die mit dem Internet der Dinge einhergehen. In der Zukunft werden Hacker nicht nur fremde Rechner kontrollieren können, sondern direkt die Steuerung von Maschinen und Geräten übernehmen.

Tesla S im Test: Der große Stille


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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