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Tesla Update: Neuer Autopilot soll Crash-Serie stoppen

Nach einer Reihe von Unfällen galt Teslas Autopilot als lebensgefährlich. Ein Update soll das System sicherer machen. Tatsächlich nimmt es vor allem den Fahrer in die Pflicht - der sorglose Schlummer-Modus war einmal.

Nicht immer ist klar, ob der Autopilot den Unfall verursacht hat, doch der Imageschaden ist gewaltig.

Nicht immer ist klar, ob der Autopilot den Unfall verursacht hat, doch der Imageschaden ist gewaltig. Dieser Tesla ist in Holland ungebremst in den Wald gefahren.

Autopilot? Das ist Vergangenheit. Eine Zeit lang erweckte Tesla den Eindruck, mit einem Tesla habe die Zukunft des Roboter-Autos schon begonnen. Reinsetzen und die Maschine macht die Arbeit – Autopilot eben. 

Das ist nun vorbei, in Zukunft wird der Autopilot den Fahrer zwingen, die Hände am Lenkrad und die Augen auf der Straße zu lassen.

Im Kleingedruckten wurde das schon vorher verlangt, in Zukunft überwacht der Autopilot die Aufmerksamkeit des Fahrers. Dafür sorgt ein Update, das in den kommenden zwei Wochen ausgerollt wird und im Wesentlichen an zwei Punkten ansetzt. Die Fahrer sollen davon abgehalten werden, für längere Zeit die Hand vom Lenkrad zu nehmen. So will Tesla Kunden disziplinieren, die die vollmundige Bezeichnung Autopilot allzu wörtlich nehmen und sich einen Auszeit am Steuer gönnen.

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Radar übernimmt die Führung im Autopiloten

Außerdem soll die Software des Radars verbessert werden, damit Hindernisse auf der Fahrbahn erkannt werden. Bei einem tödlichen Unfall am siebten Mai wurden die Grenzen des Systems offenbar. Joshua Brown, 40, fuhr mit etwa 100 km/h auf einem Highway, als ein großer Lkw die Fahrbahn kreuzte. Die Kameras konnten den weißen Lkw vor einem hellen Himmel nicht erkennen, der Tesla raste ungebremst in den Truck. Diesen tödlichen Unfall hätte das Update vermutlich verhindert.

Kien Problem mehr mit Gegenlicht

"Solche Dinge kann man nicht mit absoluter Sicherheit behaupten, aber wir glauben schon, dass das Unglück verhindert worden wäre", sagte Tesla-Chef Elon Musk bei der Vorstellung des Updates. Die neue Version hätte das "lange Objekt über der Straße" erkannt und es nicht mit einem Verkehrszeichen verwechselt. "Die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes würde als hoch eingestuft werden und höchstwahrscheinlich würde der Autopilot bremsen."

Die Systeme im Auto tauschen nun die Rollen. Derzeit stützt sich ein Tesla vor allem auf die Bilder der Kameras und nutzt das Radar um die Informationen der Kameras zu verifizieren. In Zukunft liefert das Radar die primäre Orientierung und die Kameras werden ergänzende Informationen liefern. Tesla verlangt wie andere Autohersteller auch, dass der Fahrer die Hände am Lenkrad lasse und den Verkehr beobachte. Die Vermarktung als Autopilot war aber viel aggressiver – die Konkurrenten sprechen vorsichtig von Fahrassistenzsystemen für den Highway. Einen das Image schädigenden Rückruf will Musk die Operation nicht nennen. Die Wagen müssen nicht in die Werkstatt, das Update wird im normalen Betrieb aufgespielt.

Schluss mit dem Schlummer-Modus

Die Autopilot-Version 8 guckt dem Fahrer auf die Finger. Es gibt regelmäßig Warnungen, wenn die Hand längere Zeit nicht am Steuer ist. Bei drei Warnungen in einer Stunde streikt der Autopilot. Erst nach einem Halt des Fahrzeugs und einem Neustart des Systems lässt sich der Autopilot wieder einschalten. Nur im Stop-and-go-Betrieb muss man nicht die Hände am Lenkrad zu lassen. "Ich denke, das Update wird die Sicherheit unserer Fahrzeuge dramatisch verbessern", sagte Musk. Er stellte aber keine unfallfreie Welt in Aussicht. "Absolute Sicherheit ist ein Ziel, das man unmöglich erreichen kann. Es wird niemals null Unfälle geben. Es wird niemals null Verletzte geben. 

Tesla S im Test: Der große Stille

Behörden zufrieden stellen

Mit dem Update muss Tesla nicht nur die Kunden beruhigen, sondern vor allem die US-Behörden zufriedenstellen. Ohne technische Verbesserungen an der Hardware bietet ein Lexus keinen echten Autopiloten, der den Wagen in jeder Situation selbstständig steuern kann. Tatsächlich rudert Tesla mächtig zurück. Die Fahrer werden am Lenkrad fixiert und ununterbrochen daran erinnert, dass sie die Verantwortung für das Auto tragen.

Für Tesla ist es dennoch der richtige Schritt. Die vorige Strategie wurde zu Recht als gewagter Feldversuch einer Beta-Version mit Tempo 100 kritisiert. Indem Tesla den Autopiloten selbst diszipliniert, versucht man auch, Auflagen der US-Behörden zuvorkommen.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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