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Hitzewochenende in Deutschland: Benzinpreise steigen auf Rekordniveau

Die halbe Republik zog es am wärmsten Wochenende des Jahres an Strände, Baggerseen und andere Erholungsorte. Für Autofahrer kein Vergnügen: Die Spritreise waren hoch wie nie.

Die Spritpreise haben am heißesten Wochenende des Jahres neue Rekordstände erreicht. Bundesweit mussten am Samstag Autofahrer im Durchschnitt 1,692 Euro je Liter Super E10 bezahlen und damit so viel wie noch nie. Das hat der ADAC berechnet und am Montag auf Anfrage mitgeteilt. Damit knackte der Benzinpreis die bisherige Rekordmarke vom 18. April diesen Jahres. Damals waren für einen Liter E10 1,674 Euro fällig.

Allerdings kletterte der Literpreis für E10 am Wochenende an vielen Tankstellen auch über die Grenze von 1,70 Euro, an einzelnen Stationen sogar deutlich. Am Sonntag ging der Preis auf 1,685 im bundesweiten Schnitt wieder leicht zurück. Diesel kostete am Samstag 1,53 Euro je Liter.

Teures Rohöl, schwacher Euro

Grund sind der derzeit hohe Rohölpreis und der schwache Euro. Rohöl kostet derzeit rund 116 Dollar pro Barrel (159 Liter), und da Rohöl in Dollar bezahlt wird, macht der derzeit schwache Euro das Öl teurer. Hinzu kommt laut ADAC-Kraftstoffmarkt-Experte Jürgen Albrecht ein "Aufschlag" wegen des starken Reiseverkehrs.

Albrecht erwartet aber kurzfristig - mit Blick auf Ölpreis und Dollarkurs - keine weitere Verteuerung, wie er der Nachrichtenagentur AFP sagte. Er sehe keine neuen Argumente, die weitere Anhebungen der Kraftstoff-Preise wahrscheinlich erscheinen ließen.

Das "einzige Mittel" für Autofahrer sei der Preisvergleich, betonte Albrecht. Die Preise an den Tankstellen seien je nach Tag, Tageszeit und Anbieter unterschiedlich; Autofahrer sollten sich so das günstigste Angebot aussuchen. Sie hätten durchaus Marktmacht, rechnete Albrecht vor: Ein Cent mehr pro Liter mache für die deutsche Mineralölwirtschaft 620 Millionen Euro im Jahr aus.

mlr/DPA/AFP / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.