HOME

Modellpflege BMW 2er Active Tourer / Gran Tourer: Frühlingsgesicht

BMW überarbeitet seine beiden Familienvans 2er Active Tourer und 2er Gran Tourer so dezent, dass man es selbst auf den zweiten Blick kaum erkennen kann. Insbesondere die Technik wird aufgefrischt.

BMW 2er Active Tourer / Gran Tourer 2018 - die Unterschiede sind optisch dünn

BMW 2er Active Tourer / Gran Tourer 2018 - die Unterschiede sind optisch dünn

Auch wenn viele unken, dass BMW mit der Einführung der beiden Modelle 2er Active Tourer sowie 2er Gran Tourer in Verbindung mit der Umstellung von Hinterrad- auf Frontantrieb die Kernwerte der Marke für ein Volumenwachstum verkauft hat - besonders der kleinere Active Tourer ist ein echtes Erfolgsmodell. Keines, dass Image oder gar Sportlichkeit zu der bayrischen Marke bringt, doch viele familiär orientierte Kunden haben durch das Doppelpack aus Active und Gran Tourer erstmals die Möglichkeit, einen BMW zu fahren. Seit der Markteinführung im Jahre 2014 wurden so mehr als 380.000 Fahrzeuge verkauft und die Eroberungsrate ist für einen Premiumhersteller ungewöhnlich hoch: 70 Prozent der Käufer waren Neukunden für die Bayern.

Frühlingsgesicht
BMW 2er Active Tourer / Gran Tourer 2018 - die Unterschiede sind optisch dünn

BMW 2er Active Tourer / Gran Tourer 2018 - die Unterschiede sind optisch dünn

Die im März auf den Markt kommende Modellpflege für die beiden ist optisch nicht zu erkennen. Marginal sind Veränderungen an Front und Heck, wo Kühlergrill, Lichteinheiten und Heckschürze leichte Überarbeitungen erfahren haben. Überraschend, dass LED-Scheinwerfer nach wie vor nur als Option und am Heck gar nicht zu bekommen sind. Neu sind einige Details im Innenraum, Instrumente, das neue Navigationssystem sowie ein Komplettangebot an Fahrerassistenzsystemen.

Deutlicher sind die Überarbeitungen am Antrieb. Die kleineren Motoren bekommen neben der serienmäßigen Sechsganghandschaltung statt der bisherigen Getriebeautomatik nunmehr ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe. Die stärkeren Versionen behalten die bekannte Achtgangautomatik. Das Motorenspektrum bleibt beim 2er Active Tourer nahezu unverändert bei 80 kW / 109 PS (216i bisher mit 102 PS) bis 170 kW / 231 PS (225i), während der größere 2er Gran Tourer durch den fehlenden Topbenziner mit maximal 141 kW / 192 PS auskommen muss. Der Normverbrauch der einzelnen Modelle reduziert sich durch die neue Motorengeneration auf 4,3 bis 6,4 Liter auf 100 Kilometern, wobei alle Dieselmodelle ab März 2018 eine aufwendige Abgasnachbehandlung aus Partikelfilter, Speicherkat und SCR-System haben. Ergänzt wird das Modellangebot durch den Plug-In-Hybriden des BMW 225 xe Active Tourer, der 224 PS, 45 Kilometer elektrischer Reichweite und einen Normverbrauch von 2,3 Litern verspricht.

Die Preise der neuen Modellgeneration von BMW 2er Active Tourer / 2er Gran Tourer werden auf dem Niveau der Vorgängerversionen liegen. Hier geht es aktuell bei 27.350 bzw. 28.600 Euro für die jeweils 109 PS starke Einstiegsmotorisierung los.

pressinform
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.