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Snoozebox: Hotel to go

Mit der Snoozebox beginnt das Zeitalter der portablen Hotels. Ex-Formel 1-Pilot David Coulthard ist Gründer und Präsident der quadratischen Unterkünfte.

Die Zeiten, in denen ein Veranstaltungsort ob seiner Größe schon über Jahre hinweg im Voraus ausgebucht ist, könnten gezählt sein. Denn mit der Snoozebox steht nun jedem ein portables Hotel zur Verfügung. Die von außen nicht ohne Grund wie ein ganz normaler Container ausschauende Schlafbox ist auch bei näherer Betrachtung nichts anderes als ein ganz normaler Container, wie er zu tausenden über die Ozeane und Straßen transportiert wird. Der einzige aber doch recht große Unterschied ist, dass sich in jedem Stahlungetüm vier kleine Hotelzimmer befinden.

Wer das erste Mal die Tür zu seiner eigenen kleinen Snoozebox aufstößt, merkt schnell, dass es nicht nur beim Menschen durchaus auf die inneren Werte ankommt. Neben einem großen Doppelbett, einem, quer über dessen Fußende, angebrachten Einzelbett, einem Kleiderschrank, einem Flachbildschirm und einer Klimaanlage verfügt das innerhalb von 48 Stunden aufgebaute Hotelzimmer über eine eigene Dusche und eine Flugzeugtoilette. Für die Verbindung zur Außenwelt sorgen ein großes Bullauge in der Tür und ein kostenloser W-Lan-Internetzugang.

Seine Premiere feierte die Snoozebox im vergangenen Jahr beim Formel 1-Grand Prix im englischen Silverstone. Da wundert es nicht, dass einer der beiden Gründer und gleichzeitig Präsident der Marke Snoozebox Ex-Formel 1-Pilot David Coulthard ist. "Die Snoozebox lässt sich zu jeder Veranstaltung auf der ganzen Welt zu Lande, Wasser und Luft liefern, ist innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit und eignet sich für Besucher ebenso wie für ganze Rennteams", schwärmt er. Das transportable Hotel kann zudem für einen Tag oder auch eine ganze Saison gemietet werden. Die Anzahl der Zimmer liegt zwischen 40 und mehr als 400.

Firmen, die während ihrer Veranstaltung die Gäste in dieser Form unterbringen möchten, können sogar die komplette Container-Stadt mit ihren Farben und Logos ausstatten und einen Bewirtungsvertrag mit dem Unternehmen schließen. Soll heißen, außer der abschließenden Rechnung muss sich der Mieter um nichts kümmern. Für Speis und Trank wird ebenso gesorgt wie für frische Handtücher und eine ruhige Nachtruhe direkt am Veranstaltungsort.

Einziger Nachteil, welcher für einige Menschen zum K.O.-Kriterium werden könnte ist die Tatsache, dass, wie auch in vielen amerikanischen Hotels, kein Fenster geöffnet werden kann und lediglich die Klimaanlage für eine ausreichende Kühlung sorgt. Wird diese Anlage für die Schlafenszeit deaktiviert kann die entstehende Hitze ein nächtliches Türaufreißen und ein damit verbundenes Stoßlüften notwendig werden lassen. Der Preis für eine Nacht in einer der Snoozeboxen liegt je nach Veranstaltung bei 80 oder auch 250 Euro.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.