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VW Golf GTE: Strom statt Sport

Volkswagen hat dem Erzrivalen Opel einfach sein Sportkürzel geklaut. Jetzt lässt VW seinen Golf Plug-In-Hybriden mit dem ungewöhnlichen Signet GT/E von der Leine.

Diesmal bedeutet GTE jedoch in erster Linie nicht Sportlichkeit, sondern es geht beim Golf GTE um eine besonders effiziente Antriebsvariante. Der Öko-Golf bietet als Zwilling des Audi A3 e-tron die Kraft der zwei Herzen, denn der 110 kW / 150 PS starke 1,4-TSI-Motor wird von einem 75 kW / 102 PS starken Elektrotriebwerk unterstützt. Die GTE-Gesamtleistung von 150 kW / 204 PS und 350 Nm maximales Drehmoment kann sich daher ebenso sehen lassen wie der Normverbrauch im hybriden Normzyklus von gerade einmal 1,5 Litern. Der theoretischen Reichweite von über 900 Kilometern steht dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h und einem Spurtvermögen von 7,6 Sekunden gegenüber. Rein elektrisch kann der Spar-Golf bis zu 50 Kilometern zurücklegen - bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

VW-Chefdesigner Klaus Bischoff: "Die Visualisierung des Elektroantriebs wird auch beim Golf GTE durch die prägnante C- Signatur des Tagfahrlichts realisiert. Alle anderen Design-Elemente der Frontpartie schlagen indes eine Brücke zum GTI." An einer üblichen Haushaltssteckdose dauert das Aufladen des VW Golf GTE rund dreieinhalb Stunden. Wird die Batterie via Wallbox in der heimischen Garage oder an einer öffentlicher Ladestation betankt, reichen für die volle Ladung etwa zweieinhalb Stunden. Der Elektromotor wird über eine Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt; die Kapazität dieser mit einer Flüssigkühlung ausgestatteten Batterie beträgt 8,8 kWh. Aufgeladen wird der Akku über einen Ladestecker hinter dem VW-Emblem im Kühlergrill. Die Batterie wiegt 120 Kilogramm; der Golf GTE insgesamt 1.524 Kilogramm. Als Getriebe arbeitet im VW Golf GTE ein speziell für den Hybrideinsatz entwickeltes 6-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe mit einer Dreifachkupplung ein. Der Elektromotor wurde dabei in das Getriebegehäuse integriert. Zur Serienausstattung gehören unter anderem LED-Scheinwerfer und ein Radiosystem mit 6,5-Zoll-Display. Der Golf GTE wird im Herbst zu Preisen von rund 36.000 Euro auf den ersten Märkten in den Handel kommen.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.