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Aktion: Gefragt: Souveränität

Das ist eine Chance, am Steuer Klasse zu zeigen und tolle Preise gewinnen zu können. Die Aktion "Deutschlands beste Fahranfänger gesucht" testet junge Führerschein-Neulinge auf ihre Charakterstärke im Verkehr. Mitmachen!

Das ist eine Chance, am Steuer Klasse zu zeigen und tolle Preise gewinnen zu können. Die Aktion "Deutschlands beste Fahranfänger gesucht" testet junge Führerschein-Neulinge auf ihre Charakterstärke im Verkehr. Mitmachen!

Natürlich. Auf der linken Spur der Hauptverkehrsstraße tuckert einer längs, guckt nicht links, nicht rechts. Der Mensch scheint hinterm Steuer versteinert zu sein. Und auf der rechten Spur düst der Verkehr vorbei. Weil nichts geht, wird der Hintermann nervös und hämmert auf die Hupe. Jetzt wird der vor ihm noch langsamer, wahrscheinlich auch unsicher, blinkt nach rechts, kommt aber nicht rüber, weil auf der Spur die Autos fast Stoßstange an Stoßstange an ihm vorbeirauschen.

Nur nichts falsch machen wollen

Die Wenigsten zeigen Einsicht für die Lage des armen Tropfs und verhalten sich entsprechend. Dabei steckten wir alle mal in solch einem Dilemma. Oft handelt es sich nämlich um Fahranfänger, die nichts falsch machen wollen - und denen genau dann häufig einiges daneben geht. Die brauchen vor allem eines: Verständnis. Doch wenn einer vor ihnen in der Kurve plötzlich die Spur wechselt und den Nachkommenden schneidet, werden erfahrene, oft aber auch intolerante Autofahrer schnell fuchsteufelswild.

Typisch ist auch diese Szene: Mitten auf der Kreuzung steht jemand mit seinem Wagen im Gewühl, weil er im letzten Moment der Grünphase noch rüber wollte. Und weil er nur ans Ende des Abbiegerstaus kam, steckt er nun fest und wirkt wie ein Fels in der Verkehrsbrandung. Auch hier lautet die Analyse häufig: Fahranfänger.

Unerfahrenheit bei jungen Fahrern

Das sind die 18- bis 25-Jährigen, die seit kurzem den Führerschein in der Tasche haben - und nun ihre Erfahrungen machen auf der Straße. Diese Altersgruppe ist am meisten unfallgefährdet - auch, weil es den einen oder anderen Rüpel unter den Neulingen gibt. Zwar fühlt sich die Mehrheit der Youngster dem Straßenverkehr gewachsen, wie eine Studie im Auftrag von Renault Deutschland ergeben hat. Doch immerhin stellen noch etwa 30 Prozent der jungen Fahrer auf Grund ihrer Unerfahrenheit und wegen ihrer Einstellung zum Verkehr eine Gefahr für sich und andere dar, so die Studie.

Repräsentative Studie

Deshalb veranstalten Renault, der stern und der Bundesverband der Fahrlehrerverbände unter dem Dach der erfolgreichen gemeinsamen Initiative "Charakter im Fuß" dieses Jahr die Aktion "Deutschlands beste Fahranfänger gesucht". Und wieder geht es um souveränes Fahrverhalten. Nach der Renault-Untersuchung, durchgeführt vom Heidelberger Sinus-Institut, ist Sicherheit im Straßenverkehr vor allem eine Frage des Charakters. Die repräsentative Studie (befragt wurden 1.000 Personen dieser Altersgruppe) unterscheidet fünf Typen, deren Verhalten eng mit der Lebenseinstellung zusammenhängt: • den souverän Gelassenen (27,6 Prozent der Befragten) mit hohem Verantwortungs- und Umweltbewusstsein und viel Spaß am Autofahren; • den nüchtern Rationalen (25,5 Prozent) mit starkem sozialem Engagement und defensivem Fahrstil; • den Risikofreudigen (21,7 Prozent), für den der Fun-Faktor im Vordergrund steht; • den Vorsichtigen (16,6 Prozent), der zurückhaltend ist und sich im Verkehr oft überfordert fühlt, • und den Aggressiven (8,6 Prozent) mit zumeist schlechten Perspektiven und einem ausgeprägten Underdog-Bewusstsein.

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