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Oldtimer-Auktion: Schnapper-Markt in Arizona

Krise in der Auto-Industrie? Nicht in Scottsdale. In Windeseile werden Auto-Schätze im Wert vom über 100 Millionen Dollar versteigert. Denn noch gibt es sie: Sammler mit Cash, Stetson und Tattoos, die nach zehn Drinks jeden Preis für eine alte Corvette hinblättern

Von Helmut Werb

"Oh ja!", Robb Paino strahlte über das ganze Gesicht, "Und ob ich froh bin! Unter diesen Umständen hätte ich mir das nicht erhoffen können!" Was Robb’s Hoffnungen so durch und durch erfreulich übertraf, waren lockere 660.000 Dollar, die der Kalifornier bei der "Barrett Jackson Classic Car Auktion" in Scottsdale, Arizona, für seinen Ford Thunderbird erzielte. Viel Geld, selbst für die monetär immer noch verwöhnten "Classic Car Collectors", die sich in der vergangenen Woche in der Wüste von Arizona trafen, um sich gegenseitig alte Autos zu verkaufen. Überhaupt scheinen die düsteren Nachrichten über globale Finanznöte noch nicht bis nach Arizona durchgedrungen zu sein, denn die "Barrett Jackson"-Leute rieben sich nach Ablauf der inzwischen legendären Auktions-Woche berechtigterweise die Hände.

Eintausendundsiebzig Fahrzeuge gingen über den Auktionsblock - zu zum Teil haarsträubenden Preisen - und Nachmittag, kurz bevor die dicken Hämmer unter den selbigen kamen, freute sich Stacey Pearson, Sprecherin des "Barrett Jackson Car Auction"-Hauses, dass das Soll für den Event schon geschafft war. "Wir waren in unseren Vorhersagen etwas vorsichtig", lächelte sie, "In der derzeitigen ökonomischen Lage wusste keiner so richtig, ob wir dieses Jahr erfolgreich sein würden." Es hat noch einmal hingehauen - über 100 Millionen Dollar Gesamtumsatz machten die Auktionäre, die in geübter Kuhhandel-in-Kansas-Stimmlage die Oldtimer wie am Fliessband über die hervorragend ausgeleuchtete Bühne jagten.

Volksfest mit Barbeque-Ständen

Und das klappte nicht nur mir mit klassischen Thunderbirds, wie der von Robb Paino, der sich rühmen konnte, den ersten jemals gefertigten Serien "Bird" zum Verkauf zu bringen. Die "Barrett Jackson"-Auktion, die sich über die Jahre zum veritablen Jahrmarkt fürs gemeine Volk gemausert hat - mit Drift-Wettbewerben, Barbeque-Ständen en masse, und einem Festzelt, in dem neben Elvis-Postern (erfolgreich) auch diverses Mobiliar (ging so) und Immobilien (nicht wirklich der Bringer) an den Autofan gebracht wurden. Mehr als eine Viertelmillion Besucher zählte die Veranstaltung, und Insider schätzen, dass mehr als zwanzig Millionen Dollar in den Kassen des Auktionshauses als Gewinn hängen blieben. Die kamen nicht nur aus Hot Dog-Verkäufen zustande, beileibe nicht: wer an der Versteigerung aktiv teilnehmen wollte, musste ein Ticket für 500 Dollar lösen (Nicht-Bieter zahlten je nach Wochentag zwischen 15 und 55 Dollar), dafür bekamen die potenziellen Käufer dann aber auch zehn Frei-Drinks pro Tag, was wohl den durchaus erwünschten Nebeneffekt hatte, dass sich mit zunehmendem Alkohol-Konsum eventuelle Kaufhemmungen schnell lösten.

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Das würde auch erklären, dass für viele der vermeintlichen Klassiker geradezu unerhörte Kaufsummen erzielt wurden - Chevrolet Camaros aus den frühen Siebzigern erreichten innerhalb von Sekunden Preise von über 70.000 Dollar, ausgesuchte Corvettes überschritten schnell die Hunderttausender, und ein NASCAR Chevy aus dem Jahr 2007 brachte dem Verkäufer lockere 181.500 grüne Scheine in den Beutel. Ein Monte Carlo, der von Jeff Gordon 2006 auf der NASCAR Serie gefahren wurde, schaffte $550.000, und ein Plymouth Superbird aus dem Jahr 1970 erzielte gar $551.000. Andererseits war auch was für die niedrigeren Einkaufsschichten zu holen, wenn auch nicht allzu viel - das billigste Schnäppchen war ein Pontiac GrandAm Race Car für sage und schreibe 3.300 Dollar, ein viertüriges Chevy Cabrio aus dem Jahr 1927 kostete gar nur 8.000!

Die Bucks wollen unter die Räder

"Wo ist denn die Krise geblieben?", wunderte sich der potenzielle Käufer Craig Schaff, dessen Obergrenze pro Automobil exakte 21.000 Dollar waren, und der bis Samstag nachmittag noch leer ausgegangen war. "Die Leute scheinen das Geld mit vollen Händen rauszuschmeissen, zum Teil für Autos, die nicht mal die Hälfte wert sind."

Über Craigs "ausgebliebene Krise" beschwerte sich in Scottsdale keiner. Während die Barrett Jackson Auktionen zahlenmässig den grössten Auflauf verzeichnen konnten, traf sich die wahre Haute Volee in anderen, feineren Häusern, die sich an den populären BJ-Zug gehängt hatten. Das schnieke Gooding & Co Auktionshaus machte nicht Masse, sondern Kasse. Ein 1960 Ferrari 250 California ging für knapp fünf Millionen über den Tisch des Hauses, was unter betuchten Classic-Fans als Schnäppchen gilt, die Konkurrenz des edlen Hauses RM machte allein am Freitag Abend in der Auktion im Biltmore Hotel 18 Millionen Dollar Umsatz, unter anderem mit einem 1954 Dodge Fire Arrow.

Hier kann die Finanzkrise ruhig weitergehen.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?