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Pfingst-Verkehr: Tipps gegen den Stau-Infarkt

Strahlende Sonne und ein verlängertes Wochenende. Zu Pfingsten holt ganz Deutschland den Wagen aus der Garage - um kurz darauf im Mega-Stau zu stehen. Wie Sie den Autobahn-GAU vermeiden und was man tun sollte, wenn man doch stecken bleibt.

Von Gernot Kramper

Am Pfingstwochenende ist die Wahrscheinlichkeit erfahrungsgemäß am größten, in einem Stau zu landen. Der Grund ist simpel: Das Wetter in Deutschland ist in dieser Zeit meist gut, das um den Montag verlängerte Wochenende lädt zu einem Kurzurlaub geradezu ein. Fatal für die Verkehrsbelastung. Denn die Ausflugsneigung zu Pfingsten ist in etwa so hoch, als wenn in Deutschland alle großen Firmen und alle Bundesländer zugleich in die Ferien starten.

Am Besten also, wenn man den absehbaren Autobahn-Ärger umgeht. Wer nicht an die Schulferien gebunden ist, sollte sich überlegen, ob er nicht zumindest den Dienstag noch "dranhängt" – damit wird die Rückreisewelle vermieden. Generell wird es auch einfacher, wenn die Strecke kürzer wird. Wer etwa von Hamburg in die Alpen möchte, kann fahren wann und wie er will, der Staugefahr entgeht er nicht. Selbst dort, wo nicht Baustellen für einen programmierten Stau sorgen, ist wegen des Verkehrs mit Unfällen und entsprechenden Stauungen zu rechnen. Wer dagegen eine kürzere Strecke vor sich hat und früh losfährt, hat gute Chancen anzukommen, bevor der eigentliche Urlaubsverkehr einsetzt.

Frühes Fahren ist attraktiv, weil die meisten Urlauber erst nach dem Frühstück aufbrechen. Vor sieben Uhr ist zudem der allgemeine Verkehr, der nichts mit einem Urlaub zu tun, deutlich reduziert. Ab acht Uhr wird es um die Metropol-Regionen dagegen ganz von allein voll, weil die Leute zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren.

Irrsinniges Überholmanöver

Bei extrem langen Strecken funktioniert das Modell vom frühen Start nicht mehr, irgendwann erwacht der übliche Verkehr. Sind die Strecken nicht allzu lang, sollte man statt auf der Autobahn lieber auf der Landstraße fahren. Besonders schöne Routen können über Pfingsten aber zur Falle werden. Die kurvenreichen Alpenpässe etwa werden zu Pfingsten meist von Wohnmobilen und Motorräder dicht gemacht.

Der Nachtstart

Nie nachts fahren, wenn man nicht wirklich ausgeschlafen ist. Eine längere Nachtfahrt nach dem Arbeitsschluss draufzusatteln ist riskant und gefährlich. Dann sollte man lieber eine Fahrt in den Morgen hinein wagen. Auf keinen Fall sollte man sich abends zum raschen Einschlafen einen Schlummertrunk genehmigen. Nachtreisen sind aber nur dann eine Alternative, wenn man nachts gut fahren kann. Wer in der Dunkelheit Probleme mit den Augen oder der Konzentration hat, sollte lieber tags fahren.

Keine Wachmacher

Nichts spricht gegen frische Luft, Cola oder Kaffee - aber diese Hausmittel verwandeln keinen übermüdeten Fahrer in ein Energiebündel. Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit sinken rapide ab. Solche Tricks führen nur dazu, dass der Fahrer in den berüchtigten Sekundenschlaf versinkt. Bei den ersten Anzeichen von Sekundenschlaf (Verlassen der Fahrspur mit ruckartigen Gegenbewegungen, Einnicken des Kopfes, Zufallen der Augenlider) muss bei der nächsten Gelegenheit angehalten werden. Unbedingt.

Essen und Trinken

Auch wenn es ein bisschen nach Großmutter aussieht: eine gut gefüllte Kühltasche kann nicht schaden. Obst und leichte Getreideriegel sind zu empfehlen. Und viel, viel Flüssigkeit. In einem Wagen mit Klimaanlage setzt der Sonnenschein den Insassen nicht so wie in einem ungekühlten Gefährt. Dennoch benötigt der Körper in der Hitze viel Flüssigkeit. Denken Sie lieber in Litern als in Dosen.

Tipp: In vielen modernen Fahrzeugen kann man ein Staufach zum Kühlen benutzen. Die meisten Fahrer wissen von diesem Feature allerdings nichts. Es lohnt sich also, in der Bedienungsanleitung zu blättern.

Straßenkarte und Radio

Trotz Navigation sollte eine aktuelle Straßenkarte mitgeführt werden. Sie ist geeigneter um eine Ausweichrouten zu finden, als der kleine Bildschirm. Wer Radio hört, erfährt unter Umständen rechtzeitig von einem Stau und kann bei der nächsten Ausfahrt die Autobahn verlassen. Die Frequenzen der einzelnen Verkehrssender werden durch entsprechende Schilder entlang der Autobahnen genannt, sie stehen nach jeder Einfahrt.

Warner anschalten

Während der Ferienzeit und im täglichen Berufsverkehr ist "Stop and Go"gerade bei der Fahrt entlang vielbefahrener Strecken angesagt. Aber auch Pannen, Unfälle und Baustellen sorgen oft für kilometerlange Staus. Am einfachsten ist es daher, entsprechende Streckenabschnitte und Hauptverkehrszeiten zu meiden. Da dies in der Realität leider kaum umsetzbar ist, sollte man stets Vorsicht walten lassen, wenn Verkehrszeichen wie beispielsweise Baustellenschilder auf ein Staurisiko hindeuten. Erhöhte Aufmerksamkeit ist ferner vor Kurven und Hügelkuppen gefragt, da ein Stauende erst spät einsehbar ist. Ebenso reduziert eine regelmäßige Information über den Verkehrsfunk die Gefahr eines Auffahrunfalls.

Gefahren in der Hauptsaison

Vorsicht ist immer angebracht, aber in der "Hochsaison" muss man noch aufmerksamer sein als sonst. Wieso? Die Gefahr für Auffahrunfälle und Berührungen bei Spurwechseln wächst enorm, wenn sehr viele Fahrzeuge unterwegs sind. Jeder Fahrer weiß aus Erfahrung, wie plötzlich sich schnelle Kolonnen bei zu enger Packung "hoch bremsen" können. Was eben noch eng aber flott war, erfordert bei plötzlichen Verzögerungen die volle Konzentration am Steuer.

Angemessen abbremsen

Beim frühzeitigen Erkennen eines Stauendes soll die Geschwindigkeit rechtzeitig und gleichmäßig verringert werden. Bei unübersichtlichen Situationen ist es besser, einmal zuviel abzubremsen, als auf das Glück zu vertrauen und dann von der Vollbremsung des Vordermannes überrascht zu werden. Keinesfalls sollte man forsch an das Ende des Staus heranfahren. Sofortiges, rabiates Abbremsen bei ersten Anzeichen eines Staus kann den Hintermann allerdings übel überraschen. Das Einschalten der Warnblinkanlage informiert die folgenden Fahrzeuge über den stehenden Verkehr, denn sie sind die eigentliche Gefahr.

Abstand im Stand

Empfehlenswert ist laut der Zeitschrift "Auto Tests" auch im Stand ein Abstand zum Vordermann von mindestens drei bis vier Wagenlängen. Im Notfall kann so ausgewichen werden, wenn ein zu schnell fahrendes Fahrzeug von hinten heran rauscht. Schnelle Reaktionszeit und Beobachtung des ankommenden Verkehrs ist in den ersten Minuten enorm wichtig. Immer wieder fahren Fahrzeuge in ein Stauende. Besonders gefährlich sind Lkw und Busse. Sie können sogar mehrere Fahrzeuge ineinanderschieben. Abstand ist hier also wichtig. Besondere Vorsicht ist auch angebracht, wenn man hinter einem LKW zum Stehen kommt. Wer von hinten unter den Aufbau vorn gedrückt wird, hat kaum eine Überlebenschance. Hat sich erst ein hundert Meter langer "Schwanz" hinter dem eigenen Wagen aufgebaut, ist die größte Gefahr vorbei. Ist ein Crash jedoch unvermeidlich, sollte man den Körper fest in den Sitz sowie den Kopf gegen die Kopfstützen pressen und sich keinesfalls abschnallen.

Schock an der Raststätte

Die Vorausschau schützt auch bei den meist nächtlichen Staus an Rasthöfen. Bereits zu Beginn der Abbiegespur ist sich auf dem Verzögerungsstreifen einzuordnen, so dass die Situation auf dem Rasthof richtig und rechtzeitig eingeschätzt werden kann. Wie bei einem Stau sollte man sich auch hier langsam, vorsichtig und bremsbereit dem Rasthof nähern und nicht mehr überraschend die Spur zurück auf die Autobahn wählen. Der Wagen sollte auf der Abbiegespur bereits abgebremst sein, denn es ist möglich, dass direkt im Einschwenkbereich der Spur schon unbeleuchtete Fahrzeuge stehen, die nur eine kleine Gasse frei lassen. Obendrein können sich auch noch Personen auf der Strecke befinden. Kurz und gut: den Bereich einer Autobahntankstelle sollte man so befahren wie den einer städtischen Tankstelle.

Keine Frustmanöver

Fühlt man sich überfordert und unbehaglich, kann auch ohne Anhalten die Raststätte wieder verlassen werden. Das sollte allerdings nicht das Fahrverhalten beeinflussen, denn Gefühle und Aggressionen haben im Auto nichts verloren. Wer wutentbrannt durchstartet, weil ihm die Schlange an der Tanksäule zu lang ist, bringt sich und andere unnötig in Gefahr.

Standstreifen und Rettungsgasse sind tabu

Die Sonne scheint, die Zeit verrinnt und nichts passiert. Immer wieder kommen dann Fahrer auf die Idee die Wartezeit abzukürzen, indem sie auf dem Standstreifen oder gar auf einer Rettungsgasse an den anderen vorbeifahren. Ganz Wilde kommen sogar auf die Idee sich hinter ein Einsatzfahrzeug zu hängen und den Blaulichteinsatz als "Eisbrecher" zu nutzen. Das ist nicht nur verboten sondern auch unverantwortlich gefährlich. Das "Eisbrechermodell" hat härteste Konsequenzen zur Folge. So jemand beweist, dass er nicht in der Lage sich in den Verkehr einzuordnen. Beim Befahren von Gassen und Standstreifen warten neben der Strafe zahlreiche Gefahren. Türen können sich öffnen, Wagen ausscheren, andere Fahrzeuge regulär abbiegen. Jedes Mal liegt das Verschulden beim Abkürzer. Man sollte sich auch von anderen Fahrern nicht provozieren lassen, es ihnen gleichzutun, auch wenn es schwer fällt. Insbesondere Motorradfahrer scheinen häufig an ein "Zwei-Rad-Recht" zu glauben, dass ihnen das Warten im Stau erspart. Dieses Recht existiert natürlich nicht.

Weder Pinkeln noch Picknick

Auch wenn die Wartezeit lang ist, verwandelt sich die Autobahn dennoch nicht in eine Loungezone. Bleiben Sie im Auto, auch wenn es schwerfällt. Wenn der Wagen doch verlassen werden muss, ist äußerste Vorsicht angebracht. Einsatzfahrzeuge dürfen am Stau vorbei fahren, andere Fahrer machen es trotz Verbot. Mit spielenden Kindern rechnet dort niemand. Entfernen Sie sich niemals weiter als nötig vom Fahrzeug. Ein Stau kann sich sehr schnell auflösen, wenn dann ein Fahrzeug warten muss, um die Passagiere aufzunehmen, liegen die Nerven aller anderen meist blank. Hupkonzerte und Beschimpfungen sind das Wenigste. Häufig wird versucht, irgendwie an dem Hindernis vorbeizukommen. Für hinzu eilende Kinder kann das schnell zum tödlichen Ausflug werden.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?