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"FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006": Fast an der Qualifikation gescheitert

Rechtzeitig zum Event des Jahres beglückt die nimmermüde Spieleschmiede EA Sports das darbende Fußballvolk mit einem neuen "FIFA"-Game. Mit diesem verhält es sich in etwa so, wie mit unserer Nationalmannschaft: Fesch sind sie schon, die Jungs. Aber mit dem Spielen haben sie noch leichte Probleme.

Jahre, in denen Fußball-Weltmeisterschaften stattfinden, zahlen sich für Electronic Arts stets doppelt aus: Zunächst beglückt der Branchen-Riese die Zockergemeinde mit dem Spiel zur Qualifikation, ein paar Monate später steht das offizielle Game zum Turnier in den Läden. Auch wenn diese Politik bereits seit 1998 ("FIFA - Die WM-Qualifikation 98" und "Frankreich 98 - Die Fußball-WM") konsequent verfolgt wird - es nervt, Geld für zwei Produkte hinlegen zu müssen! Erschwerend kommt hinzu, dass sich kaum Unterschiede feststellen lassen. Hier einige Änderungen beim Elfmeterschießen, da ein neuer Spielmodus und dort ein wenig Kosmetik. Ganz klar: Ohne FIFA-Lizenz würde das Spiel untergehen.

"FIFA WM 2006", so die handlichere Kurzform, erlaubt es, ein Land seiner Wahl durch die Qualifikation zu führen und dann an der WM-Endrunde teilzunehmen. Angesichts der exklusiven Rechte-Lage darf sich der Spieler wieder auf echte Profis, originalgetreu nachgebildete Stadien und das ganze Präsentations-Brimborium freuen. Neu besetzt wurde das Kommentatorenteam: Diesmal geben die beiden Premiere-Männer Tom Bayer und Sebastian Hellmann Kicker-Binsenweisheiten zum Besten.

Rund 100 herausragenden Profis spendierten die Macher spezielle Fähigkeiten, die diese "Star-Spieler" aus der Masse der Nationalkicker herausheben. Neben dem WM-Modus kann sich der User aber auch an so genannten "World Tour-Herausforderungen" versuchen. Dabei handelt es sich um historische FIFA-Matches, die sich nachspielen lassen. So versucht man etwa mit England, die Partie gegen Deutschland bei der WM 1990 beim Stand von 0:1 noch zu drehen. Das ist spaßig und sorgt - wie schon bei "UEFA Champions League 2004/2005" - für Abwechslung.

Das Gameplay, also das Top-Kriterium einer Soccer-Simulation, könnte schlicht besser sein. Zwar geht das gepflegte Kurzpassspiel flott von der Hand, und auch das Flanken ist einen Tick besser. Was immer noch fehlt, sind effektive Moves, um etwa eine Viererkette zu düpieren oder eine Abseitsfalle auszutricksen. Die virtuellen Kicker beherrschen zwar Doppelpässe und können Mitspielern den Ball in den Lauf legen - richtig viel bringen derlei Manöver allerdings nicht. Das bei Freistößen und Ecken zum Einsatz kommende System spaltet die Spielergemeinde schon seit Erscheinen von "FIFA 2006 Road To World Cup" in zwei Lager - in Traditionalisten und Pragmatiker.

Die KI erscheint zwar einen Tick klüger als im letzten Game, dennoch spielen sich im gegnerischen Strafraum ab und an peinliche Situationen ab, etwa wenn ein Verteidiger zwei Meter vor dem eigenen Tor steht und versucht, den angreifenden Stürmer auszuspielen. Die Optik ist "FIFA"-typisch außerordentlich gut geraten - zumindest auf der Xbox 360. Die anderen Versionen wirken etwas spartanischer. Dafür schallten aus allen Boxen die unterschiedlichsten Fangesänge - ein dickes Atmosphäre-Plus!

Ist die WM mehrmals gewonnen, kann sich der Spieler online nach neuen Gegnern umsehen. Multiplayer-Matches mit bis zu acht Personen sind möglich. Ein abschließendes Urteil über die Qualität des Online-Gamings kann allerdings nicht getroffen werden, da kaum Gegner zu finden waren.

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006

Hersteller/Vertrieb

EA Sports/Electronic Arts

Genre

Sport

Plattform

PlayStation2, PC, XBox, Game Boy Advance, Nintendo DS, PSP, Xbox 360

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

keine Einschränkung

Dieselbe Sache und das alte Leid: Wer auf authentische Namen, unkomplizierte Matches und eine tolle Optik legt, ist bei EAs WM-Game bestens aufgehoben. Wahren Fußball-Fans sei jedoch der Konkurrent "Pro Evolution Soccer 5" ans Herz gelegt, der mit ungeschlagenem Realismus aufwartet und seit kurzem für günstige 20 Euro zu haben ist.

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.