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"Light Artist 1.2": Lichteffekte für Fotografen

Digitale Kameras haben ein großes Problem - das Licht. Oft leuchten die selbstgemachten Schnappschüsse einfach nicht richtig. Das reduziert die optische Wirkung eines Fotos deutlich. Der "Light Artist" gleicht das wieder aus.

Der "Light Artist" lädt Fotodateien in den Formaten JPG, BMP und PNG. Die Bilder lassen sich im Programmfenster in einer Miniaturvorschau und zugleich auch in der Originalgröße begutachten. Mithilfe der Software lässt sich das angezeigte Foto mit verschiedenen Lichteffekten aufpeppen.

Intuitive Handhabung

Der "Light Artist" ermöglicht das Setzen von beliebig vielen Lichtquellen. Diese Spots werden als Umriss in das Miniaturfenster eingefügt. Hier lassen sie sich mit der Maus verschieben und auf diese Weise exakt platzieren. Auch die Umrisse der Lichtquelle legt man hier fest. Schnell ist auf diese Weise etwa eine runde Sonne generiert, die von oben rechts der abgelichteten Freundin über die Schulter scheint.

"Light Artist 1.2"

System

ab Windows 98

Autor

VicMan Software

Sprache

Englisch

Preis

29,95 Dollar

Größe

2,6 MB

Mithilfe eines Schiebereglers ist es ein Leichtes, die Intensität des Leuchtens festzulegen oder für einen Streueffekt zu sorgen, der ein angenehmes Licht erzeugt. Gelungen ist, dass der Anwender auch die Lichtfarbe exakt festlegen kann. Das grelle Gelb einer Mittagssonne ist hierdurch ebenso schnell simuliert wie das blaue Leuchten eines Mondes, der über einem dunklen Meer steht.

Tolle Effekte in Windeseile kreiert

Durch die Kombination verschiedener Lichtquellen, die durchaus unterschiedliche Farben aufweisen dürfen, lassen sich die verrücktesten Effekte erzielen. So kann der Benutzer im Handumdrehen die Lichterorgel einer virtuellen Diskothek simulieren. Da alle Effekte nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" optimiert werden, muss der Anwender kein ausgebildeter Fotograf sein, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Er experimentiert einfach so lange herum, bis er die optimalen Lichtwerte gefunden hat. Die aktuellen Einstellungen lassen sich übrigens als Voreinstellung speichern. Benötigt der Anwender sie später noch einmal, werden sie per Mausklick geladen und einem neuen Bild zugewiesen.

Das eigene Ergebnis sieht nicht immer gleich überragend aus. Und so lohnt es sich unbedingt, die Voreinstellungen der Software auszuprobieren. "Golden engraving" überzieht das Foto mit einem ganz besonderen Tropenlicht, das jedes müde Porträt in etwas wirklich Besonderes verwandelt. Auch die Nutzung der "Spring sun", die eine leicht grünlich gefärbte Frühlingssonne imitieren soll, lohnt. Die "Floodlights" hingegen stellen ein Motiv in den Fokus von vier Spotlights.

Download unter: www.vicman.net

Carsten Scheibe
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