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"Lost Empire: Immortals": Routine im Universum

Rundenstrategie im Weltall fristet gegenwärtig ein Schattendasein in den Weiten des Computerspiele-Universums. "Lost Empire: Immortals" versucht, das Genre auch Neulingen schmackhaft zu machen.

Zwei Götter bekriegen sich - und sechs verschiedene Rassen sitzen zwischen allen Stühlen: Ihre Zivilisationen liegen in Trümmern und müssen neu aufgebaut werden. Ähnlich wie in der dünnen Hintergrundstory verhält es sich mit dem Spiel "Lost Empire: Immortals" selbst. Stark vereinfachtes Management und der Wunsch nach langfristig motivierender Spieltiefe liegen im Clinch miteinander und stehen sich gegenseitig im Weg.

Strategiebrocken vom Kaliber eines "Master of Orion 3" oder eines "Galactic Civilizations 2" mögen heute aufgrund ihrer ungeheuren Komplexität auf den Durchschnittsspieler abschreckend wirken. Wer schnelle Erfolge sehen und sich nicht um jedes Detail im Wirtschaftssystem selbst kümmern will, wird mit diesen Titeln nicht glücklich. "Lost Empire: Immortals" versucht deshalb, dem Spieler durch das auf ein Minimum reduzierte Mikromanagement einen raschen Einstieg zu ermöglichen. Leider bleibt durch diese Beschneidung beim Erkunden der riesigen Galaxie mit ihren 5.000 Planeten langfristig auch die Abwechslung auf der Strecke - zumal sich auch die diplomatischen Möglichkeiten bei Begegnungen mit anderen Völkern in Grenzen halten und Raumkämpfe nach vorab festgelegter Taktik nicht mehr beeinflusst werden können.

Was dem Spiel gut getan hätte: eine Story-basierte Kampagne mit abwechslungsreichen, klar definierten Aufgaben und überraschenden Wendungen. Doch leider setzt man nach der Festlegung diverser Ausgangsparameter und Siegbedingungen nur global zur Eroberung des Universums an.

Die Präsentation des etwas eintönigen Weltraumspektakels ist durchwachsen: Überzeugen können das vorbildliche, aufgeräumte Benutzer-Interface und der hypnotisierend spacige Soundtrack, während die Grafik als allenfalls zweckmäßig bezeichnet werden darf.

Lost Empire: Immortals

Hersteller/Vertrieb

Pollux Gameslabs/Paradox Interactive

Genre

Strategie

Plattform

PC

Preis

ca. 30 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

"Lost Empire: Immortals" schafft es nicht, den Spieler auf Dauer in seinem Bann zu halten - dazu fehlt es schlicht an Vielfalt der Handlungsmöglichkeiten und spannenden Herausforderungen.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.