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"Moorhuhn Kart 3": Wenn Hühner Vollgas geben

Die Moorhühner sind wieder da: Im dritten Teil ihrer Kart-Simulation brettern sie im tiefergelegten Minibrummer über eine ganze Reihe detailliert gezeichneter Rennstrecken. Mit der Hilfe von zahlreichen Powerups können sich die Rennfahrer dabei leicht gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Phenomedia hat ganz schön hart gearbeitet, um den dritten Teil der Moorhuhn-Kart-Reihe noch weiter nach vorn zu bringen. Die einzelnen Strecken wirken nun noch plastischer und realistischer. Ganz egal, ob der Spieler in seinem Kart durch die Steinzeit, durch das alte Ägypten oder das antike Rom brettert oder gar in einem Robin-Hood-Parcours auf das Tempo achtet: Zu Staunen gibt es in dem historisch inspirierten Spiel immer etwas. Die spielbare Demo gibt zwar nur die Steinzeit-Strecke frei. Aber schon die sorgt mit animiertem Steinschlag, wütend brüllenden Dinosauriern und einer dunklen Höhle samt tief aufklaffendem Abgrund für einen gesteigerten Adrenalinspiegel beim Spieler.

"Moorhuhn Kart 3"

System:

ab Windows 98

Autor:

Phenomedia

Sprache:

Deutsch

Preis:

10 Euro für Vollversion

Größe:

zirka 62 MB

Der schlüpft wieder einmal in die Rolle des Moorhuhns oder eines seiner Kumpanen, um schneller als der Rest der Gang drei Runden auf der ausgewählten Strecke abzureißen. Mit den Richtungstasten werden die Karts über den Parcours geführt, per Tastendruck lässt sich auch das Gaspedal durchtreten.

Nur nicht im Seitenstreifen landen

Unterwegs ist es wichtig, nur ja nicht von der Strecke abzukommen. Sobald das Kart im Seitenstreifen landet, wird es spürbar abgebremst. Kommt es dabei zu weit von der Straße ab, wird es gleich wieder auf derselben abgestellt - nur eben weiter hinten, sodass die Gegner fröhlich an einem vorbei fahren können. Ein Blick auf die Statusanzeige zeigt jederzeit an, auf welcher Position der Spieler gerade fährt. Eine Miniaturstreckenübersicht macht außerdem klar, wie weit die Gegner vor oder hinter dem eigenen Kart noch entfernt sind. Lohnend ist es immer wieder, unterwegs über Powerups zu fahren, die sich dann später per Tastendruck aktivieren lassen. Mit Hilfe der Powerups lassen sich Raketen abfeuern und Minen abwerfen. Gelungen sind auch kleine Beschleunigungsfelder direkt auf der Strecke. Wer sie touchiert, wird sofort auf Tempo gebracht und kann an der Konkurrenz vorbeiziehen.

In der Testversion darf der Spieler nur an der Meisterschaft teilnehmen und muss sich hier auch noch an die niedrigste Motorenklasse halten. In der Vollversion gibt es dann auch noch das Zeitrennen, das LAN-Spiel, den 2-Player-Modus und das Spiel "Last Man Standing" - für Abwechslung ist also gesorgt.

Viele Überraschungen

Wie die beiden ersten Kart-Spiele, so ist auch der dritte Teil sehr gut in Szene gesetzt worden. Ein wenig schade ist, dass nicht noch mehr passiert. So langweilt man sich oft schon in der dritten Runde etwas, weil man die Strecke schon kennt und die Powerups verbraucht sind. Mehr Abkürzungen, Überraschungen und noch mehr Gimmicks zum Einsammeln würden dem Spiel sehr gut tun.

Download beim Hersteller: www.moorhuhn-world.de

Carsten Scheibe