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"The Elder Scrolls IV: Oblivion": Einmal Hölle und zurück

Eine "Revolution bei Computerspielen", ein "neues Zeitalter der Grafik" - das Marketing spart nicht mit Superlativen bei "Oblivion". Das Rollenspiel ist ein großer Wurf, allerdings mit vielen kleinen Fehlern und übermächtigem Hardwarehunger.

Von Henry Lübberstedt

Das Epos (v. griech. έπος "das Gesagte, der Vers", dann auch "die Erzählung"): Epen berichten in großer Breite und Ausführlichkeit von einem bedeutenden, als historisch real verstandenen Ereignis. Es sind Geschichten mit festen Lebens-, Wert- und Sozialordnungen und verbindlichem Weltverständnis.

Das Computerspiel (der PC, die Xbox, die Playstation): Entstanden aus der Übertragung jahrtausendalter Spielprinzipen auf eine digitale Technik. Mit fotschreitender Entwicklung der Rechenleistung können Computerspiele die reale Welt zunehmend glaubwürdiger nachbilden.

Werden Epos und Computerspiel gekreuzt, entsteht "Oblivion", ein Rollenspiel aus der Elder-Scrolls-Reihe der Spieleschmiede Bethesda Softworks.

Es ist Sommer. Die Vögel zwitschern, und ein laues Lüftchen wiegt die schattenspendenen Äste. Von der Anhöhe nahe der Stadt Chorrol erstecken sich Wiesen mit kleinen Inseln verschiedenfarbiger Blumen bis zu den Weinstöcken vor der Stadtmauer. Arbeiter pflegen Reben. Auf dem Gestüt gleich daneben herrscht ein beschauliches Treiben, während die Sonne tiefer sinkt und die Landschaft schließlich in goldenes Licht taucht.

Warum rausgehen, wo es hier drinnen doch so schön ist. Hier drinnen vor dem Computer. Kein Spiel hat die Natur bisher glaubhafter nachgebildet als "Oblivion". Und das ist durchaus hilfreich für den Spieler, denn er soll diese Welt vor nichts Geringerem als dem Untergang retten. Die liebliche Idylle dürfte ihn weit mehr zur Heldentat motivieren als etwa der Schutz heruntergekommener Vorstadtbezirke.

Immer Ärger mit den Dimensionstoren


Cyrodiil, so heißt das Land, hat Löcher. In Fantasywelten kommt so etwas immer wieder vor. Der Höllenort Oblivion hat zur Invasion auf das grüne Ländle angesetzt. Aus rotglühenden Dimensionstoren strömen fiese Gestalten. Die Armee kann sie nur mit Mühe zurückdrängen. Die Tore müssen geschlossen werden, und der Held soll es richten. Seine Geschichte beginnt indes wenig heroisch im Knast tief unter der Kaiserstadt. Keine Chance auf Entlassung. Da trifft es sich gut, dass der Kaiser vor Attentätern fliehen muss und der einzige Fluchttunnel ausgerechnet in der Zelle des Helden beginnt. Der Landesvater erkennt in des Recken Schicksal die Rettung des Reiches. Er soll den verschollenen Sohn des Kaisers finden, der wisse, wie die bedrohlichen Tore nach Oblivion versiegelt werden könnten. Danach wird der Held allein gelassen. Allein mit einer Karte in einer über 41 Quadratkilometer großen Fantasiewelt.

Das Leben geht weiter


Der Spieler hat alle Freiheiten. Er kann sofort der mäßig spannenden Geschichte folgen und den Sohn des Kaisers suchen. Er kann genausogut die Welt von Cyrodiil erkunden. Sorge vor dem drohenden Weltuntergang muss er nicht haben. Das Schicksal harrt geduldig des Helden. Wer fast alles von Cyrodill sehen will, lässt das Schicksal gut 100 Stunden Schicksal sein. So lange etwa benötigen geübte Spieler, um die neun Städte des Landes und die 200 Höhlen und Katakomben zu erforschen. Allein in der Hauptstadt mit ihren sieben Stadtvierteln warten Aufgaben, die den Helden mindestens 15 Stunden beschäftigen. Die Städte haben ihren eigenen Architekturstil wie das von Fachwerkhäusern dominierte Leyawiin, die Hafenstadt Anvil mit ihren festen Steinhäusern und die an das antike Rom erinnernde Kaiserstadt. Jedes Haus kann betreten werden und in jedem "leben" Bewohner. Die rund 1000 Bewohner Cyrodiils gehen einer Arbeit nach, tratschen mit anderen auf der Straße und besuchen in den Abendstunden Wirtshäuser und schlafen nachts artig in ihren Betten.

Aufgaben, die Quests, sind die Grundlage von "Oblivion". Helden werden in Cyrodiiil immer benötigt. Sei es, um Ratten in einem Keller vor Berglöwen zu schützen, in einem Schiff Geister zu vertreiben oder für fanatische Sammler Artefakte aus Höhlen mit gefährlichen Monstern, Zombies und Skeletten zu holen. Mit der Fackel in der Hand durchkämmt der Held die Unterwelten, die bis zu fünf Stockwerke in die Tiefe reichen. Die Aufgaben ergeben sich im Gespräch mit Passanten oder über die Gilden, Zusammenschlüsse von Rittern, Magiern oder halbkriminellen Organisationen.

"The Elder Scrolls IV: Oblivion"

Hersteller


Bethesda Softworks/2K Games

Genre

Rollenspiel

Plattform

PC, Xbox 360

Preis

42 Euro (PC), 52 Euro (Xbox 360)

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Gepflegtes Heldsein


Seinen Suchtcharakter bezieht Oblivion aus der "Heldenpflege". Wie im richtigen Leben lernt auch der virtuelle Held durch fleißiges Üben. Wer gern schleicht, kann sich mit der Zeit leiser und schneller fortbewegen als jemand, der seine Anwesenheit wild mit dem Schwert fuchtelnd ankündigt. Meister mit dem Bogen arbeiten weniger effektiv mit der Klinge als reine Schwertkämpfer. Helden mit viel Persönlichkeit erzielen durch Feilschen bessere Preise beim Verkauf ihrer Questen-Beute als Konversationsmuffel. Ab einem bestimmten Lernerfolg steigt der Held eine Stufe auf, quittiert von einem wohlklingenden Ton, der etwas Befriedigendes hat.

Ein von den Entwicklern des Spiels gut gemeinter Kniff konterkariert das Heldengehätschel indes: Die Gegner passen sich der Stärke des Helden an. Die Idee der Spieledesigner: Der Spieler sollte sich gleich zu Beginn in jeden Winkel Cyrodiils wagen können. Immer würde er auf Gegner treffen, die er besiegen kann. Egal, ob er in einem Lederwams steckt oder in einer magischen Edelstahl-Rüstung antritt. Goldstücke in teure Ausrüstungen zu stecken und seinen Charakter hochzupäppel, wird damit spielerisch sinnlos. Man gewinnt so oder so.

Wunderbares...


Wer jedoch derart sachlich an das Spiel geht und stur der Hauptgeschichte folgt, verpasst das Beste. Etwa die Gattin, die ihren Mann vermisst, einen Maler. Er ist in einem seiner Bilder gefangen. Zur Rettung eilend folgt der Held ins Bild und findet sich in einer Aquarelllandschaft wieder, in der er gegen mit groben Strichen gemalte Trolle kämpfen muss. Wer Großmeister in den Gladiatorenkämpfen der Kaiserstadt wird, bekommt einen eigenen Fan. Nachteil: Der weicht einem nicht mehr von der Seite. Wer sich mit Vampiren einlässt, wird selbst einer und kann fortan das Land nur noch nachts bereisen. Oblivion wartet mit einigen dieser kleinen Augenzwinkereien auf - und mit einigen Ärgernissen.

... und Ärgerliches


Die deutsche Übersetzung der Dialoge ist an sehr vielen Stellen fehlerhaft. Satzteile sind noch in englischer Sprache, stellenweise wurde gar nicht übersetzt. Zu lange Texte laufen bis zur Unleserlichkeit ineinander, Namen von Gegenständen werden bis zur Unverständlichkeit abgekürzt. Gegner bleiben an Bäumen hängen, kleine Treppenstufen können nur springend bewältigt werden, und einige Aufgaben lassen sich nicht beenden.

Zwei Dinge benötigt der Oblivion-Spieler: Sehr, sehr viel Zeit und einen pfeilschnellen PC. Für die volle Grafikpracht mit dynamischen Lichteffekten, Schatten und allen Details sollte es die Vier-Gigahertz-Klasse sein, gepaart mit der neuesten Grafikarte von ATI oder Nvidia, am besten gleich zwei davon im Verbund. Günstiger dürfte fahren, wer sich eine XBox-360 zulegt und zur Konsolenversion von "Oblivion" greift.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(