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"Tomb Raider: Legend": Ausgestanden in Ruinen

Zehn Jahre nach ihrem ersten Abenteuer kehrt Lara Croft zurück, um zum siebten Mal in aller Welt nach archäologischen Fundstücken zu suchen. "Tomb Raider: Legend" ist nicht nur ein spannender Spaß, sondern auch ein Versöhnungsangebot.

Von Ralf Sander

Als Lara und ich uns vor drei Jahren zuletzt sahen, war unser Verhältnis merklich abgekühlt. So kalt war es geworden, dass ich sie einfach alleine ließ. Das war ein schwerer Schritt. Fünf Abenteuer hatten wir zusammen gemeistert. Lara hatte mich durch alle Herren Länder geschleift, wir waren zusammen geklettert, gesprungen, getaucht. In sinkenden U-Booten und abstürzenden Flugzeugen waren wir gefangen, einstürzende Tempel haben uns begraben. Okay, ich saß zu Hause, während sie alles abgekriegt hat, aber ich habe mit ihr gelitten, jawohl. Und dann dieser vermaledeite sechste Einsatz. Lara war nicht mehr sie selbst. Statt in Regenwäldern und Ruinen wollte sie nur noch in Metropolen herumlaufen und über Hochhäuser springen. Wenn ich den Dschungel der Großstadt suche, setze ich mich in die U-Bahn! Und zickig war sie: lief gegen Wände, sprang in die falsche Richtung, nahm die falsche Abzweigung - meine Richtungsangaben, Hinweise, Befehle stießen auf taube Ohren. Wie oft habe ich frustriert gerufen: "Früher wäre Dir das nicht passiert, Croft!" Früher. Wir hatten offenbar eine Auszeit nötig. Ich verließ sie irgendwo in einem Abwasserkanal, kurz bevor sie einige Monster verkloppen musste. Sie würde schon auf sich aufpassen.

Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört. Bis jetzt.

Um der alten Zeiten willen

Zehn Jahre ist es her, dass wir zum ersten Mal loszogen, um Gräber auszurauben. Pünktlich zum Jubiläum taucht sie wieder auf. Lädt mich ein auf ihren Landsitz Croft Manor, der jetzt etwas anders aussieht als früher; eher so, wie in den Filmen, die über Lara gedreht wurden. Zwei Assistenten, die ich ebenfall von der Leinwand kenne, und ihr Butler leben auch dort. Das Gebäude ist so groß und voller entdeckenswerter Dinge, dass ich ewig brauchen werde, um es komplett erkundet zu haben.

"Lara Croft Tomb Raider: Legend"

Hersteller/Vertrieb

Crystal Dynamics/Eidos

Genre

Action-Adventure

Plattform

PC, PS2, Xbox, Xbox 360, PSP (im Mai)

Preis

46 Euro (PC), 58 Euro (PS2, Xbox), 66 Euro (Xbox 360)

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

(Doch nicht) ganz die Alte

Wie wäre es mit einem Trip nach Bolivien? Um der alten Zeiten Willen sage ich zu. Wir haben eine neue Chance verdient. Zumal sich Lara offensichtlich verändert hat. Obenrum hat sie etwas abgenommen, ihr Gesicht ist ausdrucksvoller. Das steht ihr gut, sie wirkte früher immer etwas künstlich. Was ich ihr natürlich nie gesagt habe. Wesentlich beeindruckender als ihr Äußeres sind Laras neue Fähigkeiten. Sie hat hart an sich gearbeitet und viele Marotten abgelegt. Wie sehr habe ich mich früher über ihren 90-Grad-Fetisch aufgeregt! Wenn sie nicht im rechten Winkel vor einer Kiste oder einem Sims stand, war es ausgeschlossen, dass sie hinaufkletterte oder so sprang, dass sie sich festhalten konnte. Das ist vorbei. Miss Croft springt, schwingt und klettert agiler denn je, nimmt jeden Hinweis und Lotsendienst von mir dankend an und hat sich auch gleich noch das Lemming-artige Herunterfallen in Abgründe abgewöhnt. Wenn es irgendwie geht, hält sie sich selbstständig fest - zur Not auch mit nur einer Hand. Schönes Arbeiten!

Laras neue Flexibilität kommt keinen Moment zu früh, denn unsere Versöhnungsreise führt uns an Orte, wo so etwas wie Physik existiert. Darum hat meine adlige Begleiterin früher immer einen großen Bogen gemacht. Doch nun fallen Gegenstände von Tischen, umgestoßene Tonnen rollen schiefe Ebenen herab, Kugeln und Kisten lassen sich mit Wippen durch die Luft schleudern. Gut, dass Lara nicht nur körperlich fit für eine solche Welt ist, sie hat auch noch coole neue Geräte dabei: neben einem Headset für ständigen Kontakt mit ihren Helfern zu Hause und einer Lampe auf der Schulter überzeugt uns vor allem der Magnethaken. Ich dachte zuerst: Was soll das? Wollen wir damit Münzen aus Brunnen fischen? Doch dann springt Lara zum ersten Mal aus vollem Lauf über eine viel zu lange Grube mit Stacheln am Boden. Während des Sturzes schleudert sie den Magneten mit dem Kabel an eine Metallplatte an der Decke. Als ich wieder zu atmen beginne, bin ich großer Fan dieses Teils, das sich so trefflich als Abschleppseil oder Notfall-Liane benutzen lässt. Indiana Jones wäre neidisch.

Born to run

Wir fliegen zuerst nach Bolivien, ein bisschen im Regenwald rumstöbern. Dort soll ein Tempel stehen, der sie interessiert. Mir ist's recht. Aus Spaß wird allerdings schnell Ernst, als die ersten Kerle mit schweren Waffen auf uns schießen. Typisch Lara: Bevor man das erste Urlaubsfoto machen kann, steckt sie in Schwierigkeiten. Und natürlich lässt sie nicht locker. Zumal sie Fragmente einer sagenhaften Waffe gefunden hat, die einige Bösewichte auch gerne hätten und die außerdem mit Laras Vergangenheit zusammenhängen.

Nach rund 15 Stunden meiner Zeit trennen sich unsere Wege wieder. Wir waren in Peru, Nepal, Japan, Kasachstan und Ghana. Es war eines der besten Abenteuer, das wir seit langem hatten. Daran ändern auch die teilweise dummen Schergen nichts, die uns unsere Gegner entgegen schickten. Wollten die uns beleidigen? Und die Motorräder, mit denen wir zweimal fliehen mussten, steuerten sich so komisch, dass ich mir vorkam wie auf einem Kinderkarussell. Aber ich kann Lara ja schlecht vorwerfen, dass sie keine Probefahrt gemacht hat, während wir verfolgt werden.

Das Ende der Geschichte lässt mich ahnen, dass wir uns wiedersehen werden. Sie ist doch die beste Freundin, um um die Ruinen zu ziehen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.