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Amazon möglicher Käufer Merrill Lynch rät HP zum webOS-Verkauf

Schon lange wird spekuliert wann HP sein webOS verkaufen wird. Nun wurde dem Konzern auch von seiner Bank zum Verkauf geraten.

Schon lange wird spekuliert wann HP sein webOS verkaufen wird. Nun wurde dem Konzern auch von seiner Bank zum Verkauf geraten.

Laut der Nachrichtenagentur "Reuters" hat die US-amerikanische Bank Merrill Lynch HP ans Herz gelegt, dass mobile Betriebssystem zu verkaufen, um den bereits entstandenen Verlust nicht noch weiter zu vergrößern. Die Bank schätzt den momentanen Wert von webOS auf "hunderten von Millionen Dollar".

HP hat im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Dollar für das OS ausgegeben (in Kombination mit dem Erwerb von Palm) und wird Verluste hinnehmen müssen. Da sich das mobile OS mittlerweile zum Schnäppchen entwickelt hat, gibt es Berichten zufolge einige Interessenten. Darunter befinden sich beispielsweise RIM, IBM, Oracle, Intel sowie Amazon.

Obwohl webOS bei den Anwendern nicht auf viel Gegenliebe stieß, wurde es von Kritikern gelobt und kommt im Paket mit einigen wertvollen Patenten.

Sollte Amazon das Rennen machen, könnten zukünftige Amazon-Tablets damit ausgestattet werden und eine Nutzung von Googles Android überflüssig machen.

HP äußert sich zu den Berichten nur Verhalten. Ein Sprecher sagte nur: "Wir untersuchen gerade Wege, um die webOS-Software zu optimieren." Vergangene Woche sagte HPs Todd Bradley, dass die Firma damit beschäftigt sei, herauszufinden, "wie webOS bestmöglich genutzt werden kann".

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