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Apple-Gründer Steve Jobs ist tot: Das Leben eines iGods

Steve Jobs ist im Alter von nur 56 Jahren gestorben. In der High-Tech-Branche genoss der Apple-Gründer einen Ruf wie Donnerhall. Kaum ein Unternehmen war so eng verknüpft mit seinem Boss wie Apple. stern.de dokumentiert das Leben des iGod.

Mit seinem Studienfreund Steve Wozniak gründete Steve Jobs 1976 in der Garage seiner Eltern die Firma Apple Computer Inc.. Dritter im Bunde war Ron Wayne, der wenige Monate später wieder ausstieg. Seine Firmenanteile verkaufte er für 800 Dollar. Die Papiere wären 1982 1,5 Milliarden Dollar wert gewesen. Das Startkapital für die Firma stammte, schreibt Apple-Kenner Owen Linzmayer in seinem Buch "Apple Confidential 2.0", aus dem Verkauf von Jobs' VW-Bus und Wozniaks Taschenrechner.

Noch im selben Jahr brachten Jobs und Wozniak den Apple I auf den Markt. Es war der erste Computer, der nur aus einer Platine bestand. Das Motherboard kostete 666,66 US-Dollar. Netzteil, Tastatur, Bildschirm und sogar Gehäuse musste man allerdings extra kaufen. Im April 1977 folgte mit dem Apple II ein komplett neues Modell, das zusammengebaut geliefert wurde und der Firma einen ersten Welterfolg bescherte. Den Computer hatte Wozniak entwickelt, Jobs sorgte für die Vermarktung.

Am 24. Januar 1984 revolutionierte Apple mit dem Macintosh die Computerbranche. Die Bedienung per Maus und grafischer Benutzeroberfläche erleichterte den Umgang mit dem Computer so sehr, dass auch Nicht-Experten sich schnell einarbeiten konnten. Das Konzept fand schon ein Jahr zuvor Anwendung in Apples "Lisa"-Computer. Doch der Rechner fiel beim Publikum durch - der stolze Preis von 10.000 US-Dollar war vielen schlichtweg zu teuer.

Jobs im Apple-Exil

Nach einem internen Machtkampf musste Jobs 1985 die Firma verlassen - und sollte erst 1997 zurückkehren. Während seiner Abwesenheit von Apple gründete Jobs zwei erfolgreiche Unternehmen: die Computerfirma Next und das Animationsstudio Pixar. Pixar gehört inzwischen zum Disney-Imperium, wodurch Jobs der größte Einzelaktionär des Konzerns wurde. Next wurde von Apple aufgekauft, was für Jobs den Rückweg in sein altes Unternehmen ebnete.

Dort arbeitete der Mann mit dem charakteristischen Rollkragenpulli zunächst als Berater, um die schwer angeschlagene Firma zu sanieren. Mit Erfolg: Jobs brachte Apple wieder auf die Erfolgsspur. Nach einem historischen Tiefpunkt zum Jahresende 1997 erholte sich der Börsenkurs von Woche zu Woche. 1999 stellte er den G4 vor, einen der damals schnellsten verfügbaren Computer. Nach zwei bitteren Jahren machte Apple Computer Inc. mit einem Gesamtverlust von zwei Milliarden Dollar (3,6 Milliarden DM) wieder Profit.

Mit vier i's zum Erfolg: iMac, iPad, iPhone, iPad

Mit dem iMac änderte sich alles. Der All-in-one-Computer entwickelte sich zum beliebtesten Apple-Modell. Die Knutschkugel in verschiedenen Farben und Ausführungen war 1999 zum für damalige Verhältnisse günstigen Einstiegspreis von 999 Dollar zu erhalten.

Das Potenzial des iPod erkannt zu haben, gilt als eine von Jobs' wichtigsten unternehmerischen Leistungen. Als ihm im Februar 2001 das Konzept des Musikplayers und eine nur 1,8 Zoll große Festplatte gezeigt wurden, antwortete er mit "Go for it". Im Oktober 2001 kam die erste Version auf den Markt. Der iPod und der später folgende Online-Musikladen iTunes entwickelten sich zur Cashcow für das Unternehmen. Inzwischen verkauft Apple mehr Songs als jeder andere Händler, und die iPods dominieren den Markt der mobilen Musikabspieler.

Das iPhone war Jobs' zweiter großer Coup. Mit seinem außergewöhnlichen Design und der einfachen Bedienbarkeit war es gelungen, zwei typische Apple-Eigenschaften auf ein Mobiltelefon zu übertragen. Inzwischen ist das iPhone zur Blaupause für alle modernen Smartphones geworden.

Sorge um Jobs' Gesundheitszustand

Als Jobs im Januar 2008 das Macbook Air vorstellte, sah der Apple-Chef noch gesund aus. Umso größer der Schreck ein halbes Jahr später, als Jobs im Juni 2008 die zwei Generation des iPhones präsentierte. Abgemagert sah der Firmenchef aus, ohne Vollbart regelrecht eingefallen. Fortan wurde spekuliert, ob die Krebserkrankung seiner Bauchspeicheldrüse aus dem Jahr 2004 zurückgekehrt sein könnte.

Noch im Juni 2008 machte Steve Jobs gute Miene zum bösen Spiel und stellte in San Francisco stolz die zweite iPhone-Version vor. Ein Jahr darauf musste Jobs die Geheimhaltung zu seinem Gesundheitszustand aufgeben: Im Januar gab er erstmals öffentlich zu, krank zu sein. Es handele sich um eine Hormonstörung, hieß es damals. Zehn Tage später kündigte der Apple-Chef sogar eine halbjährige Pause an.

Doch so ganz konnte Jobs nicht die Hände von Apple lassen: Anfang 2010 gelang Steve Jobs mit der Vorstellung des iPads sein letzter Coup. Bei dem Gerät handelt es sich um einem tragbaren Computer, der komplett per Touchscreen bedient wird. Wieder traf Jobs den Nerv der Zeit, innerhalb nur eines Monats wurden mehr als eine Million Geräte verkauft. Im Frühjahr stellt der Firmengründer - sichtlich angeschlagen - noch selbst Schlüssel-Produkte wie das iPad 2 und das nächste iPhone-Betriebssystem oder die Vision von der futuristischen neuen Apple-Zentrale vor.

Abschied von einer iKone

Im Januar 2011 dann ein neuer Schock für seine Fangemeinde - und die Firma: Steve Jobs kündigte an, aus gesundheitlichen Gründen wieder eine Auszeit unbestimmter Dauer nehmen zu müssen. Am 25. August endet die Ära Steve Jobs bei Apple: Gezeichnet von seiner Krankheit übergibt der iGod den Konzern an den erfahrenen Manager Tim Cook, der die Geschäfte schon häufiger während Jobs' Abwesenheit geführt hatte.

Knapp einen Monat später, am Mittwochabend des 5. Oktobers 2011, stirbt Steve Jobs im Alter von 56 Jahren.

bla
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.