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Games Convention: Klassenziel erreicht

Die Computerspiele-Messe Games Convention hat seine selbst gesteckten Ziele übertroffen: In den vier Messetagen kamen 105.000 Besucher nach Leipzig.

Mit 105.000 Besuchern hat die Computerspielemesse Games Convention (GC) in Leipzig in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. "Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt", sagte Messegeschäftsführer Josef Rahmen zum Abschluss der viertägigen Schau. Man sei mit der GC in eine Marktlücke gestoßen und Aussteller wie Besucher hätten die Messe begeistert angenommen.

Wie die Leipziger Messe in ihrem Abschlussbericht mitteilte, reisten fast 40 Prozent der Besucher aus mehr als 300 Kilometern Entfernung an. Über 40 Prozent der Besucher kamen aus den alten Bundesländern in die sächsische Metropole, laut Umfragen wollen über 92 Prozent der Interessenten auch im kommenden Jahr zur GC anreisen. Auch bei den Medien traf die GC diesen Angaben nach auf großes Interesse: Mehr als 1.700 Journalisten aus 21 Ländern habe man akkreditiert, nachdem es im vergangenen Jahr 1.300 Journalisten aus sechs Ländern von Europas einziger Erlebnis- und Fachmesse für interaktive Unterhaltung berichtet hatten.

Positives Feedback

Überaus zufriedene Gesichter habe man auch bei den Ausstellern registriert, so die Leipziger Messe. 93 Prozent der insgesamt 270 Messeteilnehmer aus 13 Ländern sahen laut einer Umfrage der Leipziger Messegesellschaft ihre Erwartungen erfüllt oder weit übertroffen an. Sie hätten bereits vor Messeabschluss ihre Teilnahme an der GC 2005 angekündigt. Auch beim ideellen Träger des Familienbereichs GC family, dem Deutschen Kinderhilfswerk, waren nur lobende Worte zu hören. "Von den Besuchern der GC family wurde das Konzept gut angenommen", sagte Dirk Höschen, Referent für Neue Medien beim Deutschen Kinderhilfswerk. Die GC family biete eine einmalige Gelegenheit, Informationen über Lernsoftware und Software für Kinder zu erhalten.

Gemeinsame Medienerfahrung von Eltern und Kindern

Lob für die GC kam auch auch von Sachsens Innenminister Horst Rasch. "Medien lassen sich aus dem Alltag unserer Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegdenken", erklärte der CDU-Politiker. Fast alle 12- bis 19-Jährigen hätten heute einen Zugang zu TV- und Videogeräten, PC-Spielen, Handy und zum Internet. Viele nutzten diese Medien als Informationsquellen, zur Unterhaltung und für ihre Freizeitaktivitäten. Neben der Familie, der Schule und dem Freundeskreis würden vor allem die so genannten "Neuen Medien" immer mehr die Wertvorstellungen und Verhaltensorientierungen minderjähriger Heranwachsender prägen. "Umso erfreulicher ist es, dass die 'Games Convention' mit dazu beigetragen hat, die gemeinsame Medienerfahrung von Eltern und Kindern in den Mittelpunkt zu stellen", erklärte Rasch. Damit habe die Messe gezeigt, dass man Fun, Action und Verantwortung verbinden könne.

AP / AP / DPA