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Games Convention: Sturm und Drang in Leipzig

Das Motto der diesjährigen Games Convention lautet: "mehr". Mehr Platz, mehr Besucher, mehr Fortsetzungen, mehr halbnackte Frauen.

Von Ralf Sander

Schon der erste Messetag gibt einen Vorgeschmack auf das, was am Wochenende zu erwarten ist. Trotz der Vergrößerung der Ausstellungsfläche um mehr als 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr herrschte bereits eine Stunde nach Toresöffnung in den Leipziger Messehallen ein schwitziges Gedränge. Mehr als 28.000 Besucher am ersten Tag vermelden die Veranstalter, vor einem Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt noch 16.000 vor allem jugendliche Spielefans gewesen. Hinzu kommt, dass das Jungvolk im Verlauf seines Aufenthalts stark an Leibesumfang in Form von riesigen Tüten voller Goodies und Giveaways gewinnt. Unter diesen Bedingungen sind die Flaggen, die einige Aussteller unters Volk werfen, eine ganz schlechte Idee, denn aus Rucksäcken herausragend sind sie eine echte Gefahr für Augenlicht und Schönheit.

Sex zieht immer

Überhaupt: Schönheit. Obwohl der beobachtete Frauen- und Mädchenanteil unter den Besuchern erfreulich hoch scheint - etwa ein Viertel -, setzen einige Aussteller sehr aufdringlich auf die Zugkraft des weiblichen Geschlechts. Zumindest gefühlt ist die Zahl der aufreizend gekleideten Messehostessen höher als je zuvor. Dabei reicht die Bandbreite der Klamotten von der knappen Uniform über Strandbikinis bis zur fast völligen Nacktheit: Zwei zweifellos sehr kunstvoll körperbemalte Damen zogen ihre Kreise durch die Hallen, nur bekleidet mit einem minimalen Schamschutz. Auf dem Rücken war eine Hallen- und Standnummer zu lesen, wer aber ihr Entsender aber war, ging irgendwie im Trubel, den die beiden Schönen um sich herum verbreiteten, unter. Zumindest ließ sich kein Zeuge finden, der sich an einen Firmennamen erinnern konnte. Damit wäre das Klassenziel wohl nicht erfüllt.

Das geht noch lauter

Die großen Hersteller überbieten sich mit aufwendigen und vor allem sehr lautstarken Präsentationen. Der hohe Lärmpegel in den Hallen sorgt bisweilen für bizarre Situationen. So wird auf dem Stand des deutschen Spieleherstellers "10tacle" gern und viel getanzt - nur nicht zu der Musik, die man hört. Die stammt nämlich von den Nachbarn.

Auf Bewährtes setzen

Spiele gibt es natürlich auch zu sehen, jede Menge sogar, nur wirklich Neues ist kaum dabei. Abgesehen vielleicht von der Hollywood-Simulation "The Movies" des Stardesigners Peter Molyneux, in der der Spieler nicht nur ein Filmstudio managen muss, sondern auch eigene Spielfilme drehen kann. Vor allem Fortsetzungen bekannter Spielereihen buhlen um die Aufmerksamkeit ihrer Fans. Lara Croft kehrt in "Tomb Raider: Legend" zurück und macht vor allem technisch einen guten ersten Eindruck. Gewaltig erscheint die Göttersimulation "Black and White 2". Insgesamt erscheinen die meisten der gezeigten Spiele irgendeine Zahl im Titel zu haben. Was allerdings nichts über die Qualität derselben aussagt, und die Begeisterung der Besucher scheint den Herstellern Recht zu geben.

Große und kleine Konsolen

Neue Hardware ist ebenfalls am Start: Microsoft präsentiert seine Konsole der nächsten Generation: Xbox 360. Anfassen darf man sie schon, zumindest ihre Hülle, die überall um die Tribüne des riesigen Xbox-Standes herumliegen. Anspielen geht leider nicht, in diesem Jahr bleibt es beim Bestaunen zahlreicher Trailer auf einer großen Leinwand. Etwas Handfestes gab es aber doch noch: Microsoft veröffentlichte den deutschen Preis für die Xbox 360: 300 Euro kostet das Standardmodell.

Kleiner gestaltete Sony die Vorstellung seiner Playstation Portable (PSP), passend zum Gerät sozusagen. Dafür ließ sich die kleine tragbare Konsole aber intensiv ausprobieren, schließlich ist der Verkaufsstart auch bereits der 1. September.

So, und nun noch schnell die Bodypainting-Mädels suchen. Nur aus Recherchegründen. Muss doch möglich sein herauszufinden, wofür die Werbung machen.

Update, 23.08.:

Die Auftraggeber der Bodypainting-Schönheiten haben sich gemeldet. Es ist die deutsche Spieleschmiede Sunflowers, die mit den nackten Tatsachen ihr Echtzeitstrategiespiel "ParaWorld" beworben haben.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.