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Interface-Design: "Tut mir Leid, dass ich abgestürzt bin"

Gute Manieren können Wunder wirken - offenbar auch am PC. Eine Studie hat ergeben, dass Computernutzer viel zufriedener sind, wenn Fehlermeldungen freundlich präsentiert werden.

Ein Computer, der sich bei Fehlermeldungen höflich entschuldigt, steigert die Zufriedenheit seiner Nutzer. Das geht aus einer Studie hervor, für die Jeng-Yi Tzeng von der taiwanesischen Tsing Hua Universität sich von dem chinesischen Sprichwort "Einem höflichen Menschen gibt niemand die Schuld" inspirieren ließ. 269 Studenten mussten dafür zwei Versionen eines mehrstufigen Computerspiels testen, in das eigens Fehler eingebaut worden waren, berichtete das britische Fachblatt "New Scientist" (Nr. 2456, S.20).

Die eine Version kommentierte die regelmäßig auftretenden Fehler schlicht mit "Das ist nicht korrekt", die andere Version schickte dem Nutzer die Botschaft: "Es tut uns leid, dass unsere Hinweise nicht hilfreich waren. Versuchen Sie bitte das nächste Spiel." Das Ergebnis: 60 Prozent der Nutzer von "höflichen Computern" gaben an, das an sich enttäuschende Spiel habe dennoch Spaß gemacht.

Der Nutzer sollte König sein

"Das wundert mich nicht", kommentiert Eric Horvitz von Microsoft das Ergebnis: Arrogante Software, die quasi den Nutzern die Schuld in die Schuhe schiebe, verärgere genauso wie arrogante Menschen. Tzeng ist überzeugt: "Software Designer müssen die Haltung entwickeln, dass der Nutzer immer Recht hat."

DPA/DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.