HOME

Multifunktionsgeräte: Alles aus einer Hand

Endlich Platz auf dem Schreibtisch: Drucker, Scanner und Kopierer werden immer mehr von Multifunktionsgeräten verdrängt. Doch deren Fähigkeiten sind ganz unterschiedlich. Der stern erklärt, worauf Sie achten sollten.

Sie drucken, sie scannen, sie kopieren, sie sparen Platz auf dem Schreibtisch: Es gibt so viele Argumente für Multifunktionsgeräte, dass kaum noch jemand einfache Drucker kauft. Hersteller wie Lexmark machen mit Kombigeräten inzwischen die Hälfte ihres Umsatzes.

Zwei Fragen sind wichtig bei der Auswahl: Wie hoch soll die Qualität sein, wenn ich Fotos ausdrucke? Und: Wie vielseitig muss mein Gerät sein?

Wichtigste Funktion ist immer das Drucken. Dessen Qualität geht leider mit dem Preis einher. So darf man bis etwa 150 Euro keine erstklassige Fotoqualität erwarten. Wer darauf Wert legt, sollte ein Gerät erwerben, das mehr als die üblichen vier Farben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz einsetzt. Je mehr Farbpatronen der Drucker besitzt, desto besser das Ergebnis. Bei einigen Modellen von Hewlett Packard und Dell kann die schwarze Patrone gegen eine Fotopatrone getauscht werden. So wird aus dem Vierfarbdrucker schnell ein fototaugliches Sechsfarbengerät.

Einzelne Tintentanks sind besser

Es empfiehlt sich, vor dem Kauf die Preise der Patronen zu vergleichen, denn Druckertinte ist teuer. Drucker mit mehreren Farben in einer Patrone gehen besonders ins Geld: Ist nur eine der Farben leer, wird die gesamte Patrone unbrauchbar. Besser fährt man daher mit einzelnen Tintentanks, die separat gewechselt werden können.

Viele Multifunktionsgeräte können jedoch noch viel mehr, als nur Papier zu bedrucken: Einige bringen sogar Farbe direkt auf CDs oder DVDs - das sieht erheblich besser aus als Klebe-Etiketten oder die Beschriftung von Hand. Manche Geräte wie Canons Pixma MP800 fertigen sogar Direktkopien des CD-Aufdrucks an. Dazu legt man das Original auf das Vorlagenglas und einen bedruckbaren Rohling in den Eingabeschacht.

Die preiswerteren All-in-one-Geräte drucken fast alle mit Tintenstrahltechnik. Doch inzwischen gibt es die Alleskönner auch mit Laserdruckwerken - sowohl in Schwarzweiß als auch in Farbe. Besonders für Büros, in denen Farbe nicht so wichtig ist, dafür aber viel Papier bedruckt wird, sind solche Geräte interessant. Fotodruck dagegen enttäuscht auf vielen Laserdruckern.

Drucken ist nicht alles

Doch Drucken ist eben nicht alles, was Multifunktionsgeräte können: Scannen und Kopieren beherrschen sie ebenfalls. Die Mehrheit der Apparate hat dafür eine Glasplatte, auf die die Vorlage gelegt wird - sie ist vielseitiger zu benutzen als ein Einzugs-Scanner, der nur einzelne Papierseiten durchziehen kann. Wenn das Gerät auch noch faxen soll, sind rund 100 Euro Aufpreis fällig. So viel kostet das eingebaute Modem samt Telefontastatur.

Häufig vorhandenes Zubehör sind integrierte Kartenlesegeräte. Fotos von Digitalkameras und Foto-Handys können damit ohne den Umweg über einen PC gedruckt werden.

Noch mehr Funktionen? Bitte sehr: Manche Geräte können Fotos per Bluetooth drahtlos vom Handy empfangen. An teurere Geräte können Kameras, Speichersticks oder gar Festplatten per USB direkt angeschlossen werden. Der neueste Trend sind Netzwerkanschlüsse, und da vor allem WLAN-Funktionen. Damit ausgerüstet, kann ein Multifunktionsgerät überall stehen, wo es eine Steckdose findet. Druck- und Scanaufträge kommen dann drahtlos über das Netzwerk.

Matthias Kremp / print
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.