HOME

Neue Prozessoren: Die Stromsparer

Intel und AMD setzen im Prozessorbau auf Konzepte, die den Energiehunger ihrer Chips deutlich drosseln - bei gleichzeitiger Leistungssteigerung. Was sich hinter der neuen Stromspar-Technologie verbirgt, präsentieren die Prozessorbauer auf der Cebit.

Die Formel zur Leistungssteigerung eines Computerchips war in der Vergangenheit recht einfach: Mehr Transistoren und eine höhere Taktfrequenz der Halbleiter sorgten quasi automatisch dafür, dass die Performance des Chips ständig zulegte. Doch dieses Prinzip ist nun ausgereizt, denn der damit verbundene ständig steigende Stromverbrauch der Mikroprozessoren bereitet an allen Ecken und Ende immense Probleme. Daher setzen Intel und AMD inzwischen auf Konzepte, die den Energiehunger ihrer Chips deutlich drosseln und dabei dennoch Raum für Leistungssteigerungen ermöglichen.

Wärmeentwicklung kostet Strom

Der hohe Stromverbrauch moderner Chips wird im Betrieb des Computers vor allem in Hitze umgewandelt. Um die wertvollen Halbleiter vor dem Hitzetod zu bewahren, müssen in Computern meistens mehrere Lüfter eingesetzt werden, die den Rechner in ein lärmendes Gerät verwandeln und den Energiebedarf des Systems noch weiter in die Höhe treiben. Daher machen die meisten Laptops bereits nach zwei, drei Stunden Batteriebetrieb schlapp. Und lauten Multimedia-PCs blieb bislang der Weg ins Wohnzimmer verwehrt. "Energie beschäftigt uns alle. Es ist die nächste große Herausforderung", sagte Intel- Technologie-Chef Justin Rattner auf dem Entwickler-Forum seines Unternehmens in San Francisco.

Intel setzt dabei wie sein Konkurrent AMD auf die Verwendung mehrerer Prozessor-Kerne, die mit niedrigeren Taktfrequenzen betrieben werden als beispielsweise die bisherigen Pentium-Systeme. Durch eine Absenkung der Taktfrequenz um 20 Prozent verbraucht ein Chip nur noch die Hälfte des Stroms, verliert aber gleichzeitig nur 13 Prozent seiner Performance, erläuterte Rattner den Entwicklern in San Francisco. Fügt man zwei dieser "untertaktete" Systeme zusammen, landet man beim Stromverbrauch wieder auf dem Niveau des auf 100 Prozent getakteten Einzel-Systems. Die Leistung des Doppelkern-Systems liegt aber rund 70 Prozent darüber.

Lüfterfreie Systeme möglich

Im Laptop-Segment fällt der Stromspareffekt noch vergleichsweise gering aus, denn hier setzte Intel bereits auf Stromspar-Techniken, die wie das neue Core-Duo-System in Israel entwickelt wurden. Bei einem herkömmlichen Desktop-PC wird der Energiespar-Effekt schon sehr viel deutlicher. Der unter dem Codenamen Conroe entwickelte Doppelkern-Chip wird im Vergleich zu einem aktuellen Pentium-Prozessor 40 Prozent weniger Strom verbrauchen und gleichzeitig 40 Prozent mehr Leistung bieten. Mit Prozessoren wie dem Conroe wird der Weg frei für attraktive Multimedia-Systeme, die völlig ohne Lüfter auskommen und somit im Betrieb kaum mehr zu hören sind. Intel präsentierte in San Francisco das in Deutschland entwickelte System "BoxOne" der Hamburger HIGH-DEF Technology als Musterbeispiel.

Neue Impulse verspricht der Chipgigant sich auch von einer neuen Computerklasse, dem Ultra Light PC. Auf dem IDF wurden drei Vorserien-Modelle präsentiert. Kleiner als ein Notebook, aber größer als ein herkömmlicher Personal Digital Assistant (PDA), soll der Taschencomputer ständiger Begleiter der High-Tech-Nomaden werden, die unterwegs ständig auf Online-Informationen oder Unterhaltungsinhalte zugreifen wollen.

Christoph Dernbach/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.