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Playstation 3: Sony spielt erst im November weiter

Jetzt ist es amtlich: Sonys neue Spielkonsole Playstation 3 erscheint im November. Verspätet, jedoch weltweit gleichzeitig. Dies war nicht die einzige Überraschung auf der Playstation-Konferenz in Tokio.

Eigentlich sollte Sonys neues Konsolen-Flaggschiff im Frühjahr erscheinen. In Japan jedenfalls. Dies bekräftigte Satoshi Fukuoka, Sprecher von Sony Computer Entertainment, noch am Dienstag: "Es gibt keine Änderungen in unserem Zeitplan für die Playstation 3 im Frühjahr". Doch Experten waren längst skeptisch: Die Fertigstellung einzelner Hardware-Komponenten, wie etwa der RSX-Grafikchip von Nvidia, soll sich verzögert haben (der Chip wurde erst im Februar finalisiert). Und auch technische Probleme, wie eine Überhitzung des Gerätes, sollen zur Verzögerung der Entwicklungsarbeiten geführt haben.

Keine Überraschung

So verwundert es nicht sonderlich, dass Ken Kutaragi auf der Playstation-Konferenz eine Verschiebung des Veröffentlichungstermins bekannt gegeben hat. Sony habe noch keine Einigkeit bei den Kopierschutzmaßnahmen für das Gerät mit den Filmstudios erzielt, begründete der Sony-Chef die Entscheidung.

Überraschend ist, dass der Elektronikriese einen weltweiten Verkaufsstart anpeilt. Genau wie Konkurrent Microsoft, der seine neue Spielkonsole im Dezember letzten Jahres auf den Markt brachte. Mit Problemen. Die Konsole war in Deutschland bereits am ersten Tag ausverkauft. Wochenlang wartete der Handel auf Nachschub. Solche Lieferengpässe will Sony verhindern. Zum Verkaufsstart sollen vier bis sechs Millionen Geräte ausgeliefert werden. Und nach Veröffentlichung will Sony monatlich eine Million Geräte fertigen, um einen Ausverkauf zu vermeiden.

Speicherplatz und Online-Konzept

Neben der Terminverschiebung nannte Kutaragi auch einige Ausstattungsmerkmale der neuen Spielestation. So soll zum Verkaufsstart eine Festplatte mit einer Speicherkapazität von 60 GB erhältlich sein, auf der beispielsweise aus dem Internet heruntergeladene Inhalte gespeichert werden können. Ob dem Grundgerät das Speichermedium beiliegen wird, lies Kutaragi genauso offen wie den Verkaufspreis der Konsole.

Zur Markteinführung wird ein Online-Service zur Verfügung stehen, der dem von Konkurrenten Microsoft ähnelt. Der so genannte "Basic Service" soll kostenlos sein und Grundfunktionen wie einen Sprach-Chat bieten. Ob es auch einen kostenpflichtigen Bereich geben wird, ist nicht bekannt.

Spannender Dreikampf

Sony konkurriert auf dem Markt für Spielekonsolen vor allem mit der bereits eingeführten Xbox 360 von Microsoft und mit Nintendo, dessen neue "Revolution"-Konsole im Laufe des Jahres erscheinen soll. Alle drei Geräte werden zu einer neuen Generation von Konsolen gezählt und sollen deutlich leistungsfähiger als ihre Vorgängermodelle sein. Derzeit hat Sony bei Spielekonsolen einen globalen Marktanteil von 70 Prozent. Analysten rechnen allerdings damit, dass der Konzern rund 20 Prozentpunkte an Microsoft verlieren könnte, der sich gerade mit einer aggressiven Strategie auf dem Markt zu behaupten versucht. Die Verschiebung des Veröffentlichungstermines dürfte in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor sein. Immerhin hat die Xbox 360 durch den Verzug einen Zeitvorsprung von einem Jahr.

Die portable Playstation wird günstiger

Eine gute Nachricht für Playstation-Fans und Aktionäre gab es dann aber doch noch: Die im September letzten Jahres in Europa eingeführte Playstation Portable (PSP) wird ab dem 22. März 199 Euro kosten. Aktuell steht die mobile Unterhaltungsmaschine noch für 249 Euro in den Regalen der Kaufhäuser.

Udo Lewalter
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.