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Scheibes Kolumne: Online-Shopping kommt gut!

stern.de-Mitarbeiter Scheibe spart sich den Stress, zur Weihnachtszeit in die City zu fahren, um hier einkaufen zu gehen. Jedem Tag aufs Neue huldigt er lieber dem Online-Einkauf und freut sich, dass es abgesehen von Lebensmitteln eigentlich nichts mehr gibt, dass sich nicht per Mausklick im Internet einkaufen ließe.

Klare Sache: Ich gehe nicht gern einkaufen, von Klamotten in einem Factory Outlet Center einmal abgesehen. Wenn es denn einmal nötig wird, etwas zu kaufen, erledige ich das lieber vom heimischen Schreibtisch aus. Gerade gestern erst brachte mir die Post wieder jede Menge Pakete. Bei Interaquaristik.de hatte ich neue Garnelen, Wasserflöhe und rote Mückenlarven für das Aquarium bestellt, bei Reptilica.de Heimchen, Mehlwürmer und Wachsmottenlarven fürs Terrarium und den Leguan. Bei Zooplus orderte ich das Futter für die Mäuse, die haben online einfach eine größere Auswahl als der Zooladen um die Ecke.

Ich bin immer wieder überrascht, wie komfortabel das Bestellen im Internet ist. Ich kriege eine Mail beim Bestelleingang, bei der Bearbeitung meines Auftrags und sogar beim Versand, wenn mein Päckchen auf Reisen geht. Dank der Versand-Mail weiß ich auch ganz genau, wann ein Paket bei mir ankommt. So kann ich dafür sorgen, dass das Büro auch wirklich besetzt ist.

Für Einzelhandel Katastrophe

Was für den Einzelhandel sicherlich eine ausgemachte Katastrophe ist, dürfte die Paketdienste und die Hersteller von Verpackungen restlos sanieren. So gleicht sich das wieder aus. Derweil ich das hier schreibe, bringt der Paketbote auch schon wieder Post von Amazon. Der zweite Hanni&Nanni-Sammelband für meine Tochter ist endlich da - wunderbar, den alten hat sie gerade ausgelesen. Und meine neuen Golf-Lakeballs sind auch gekommen. Lakeballs, das sind ganz billige Golfbälle, die nur deswegen so günstig sind, weil sie schon einmal von Golfern mit Schmackes in ein Wasserhindernis geschlagen wurden. Taucher fischen die Bälle dann einmal im Jahr wieder ab, um sie dann für kleines Geld zu verkaufen. Bei Lakeballs24 kriege ich die Bälle ohne Probleme, in Berlin wüsste ich kein Geschäft, das so etwas führt.

Und schon bestelle ich weitere Dinge. Weltbild hat einen Adventskalender mit Halbedelsteinen anstelle mit Schokolade im Angebot. Die kaufe ich online für beide Kinder ein. Und weil ich diese Steine auch so gern sammle, packe ich auch noch einen Kalender für mich mit in den Warenkorb. Die Weihnachtsgeschenke der Kinder haben wir dieses Jahr übrigens erstmals schon im Sack. Das eine Präsent haben wir doch glatt bei eBay ersteigert, das andere ganz regulär in einem Online-Shop gekauft. Ich darf an dieser Stelle gar nicht verraten, was es ist, sonst lesen das die Kinder womöglich noch. Alle Sachen sind schon geliefert worden und stehen jetzt im Büro, nur von einer Decke verborgen. So entspannt sind wir Weihnachten noch nie angegangen. Zum Glück kriegen eh nur die Kinder etwas, wir Erwachsenen schenken uns nichts.

Bank seit Jahren nicht von innen gesehen

Ob genug Geld fürs Online-Shoppen vorhanden ist, sehe ich in meiner Homebanking-Software, die mir stets den aktuellen Kontostand nennt. Eine Filiale meiner Bank habe ich seit zig Jahren nicht mehr von innen gesehen. Hier zeigt sich in eigener Erfahrung, dass sich auch alle Bankgeschäfte online abwickeln lassen. Dort, wo die Online-Shops das Geld nicht automatisch abbuchen, kann ich die per Mail überstellte Rechnung sofort bezahlen - ohne erst einen Überweisungsschein auszufüllen, der dann bei der Bank eingereicht werden muss.

Einzig und allein den Jahresurlaub, den buche ich nicht im Internet. Hier plagt mich dann doch immer wieder die Angst, dass mit meiner Buchung etwas schief geht und ich mit gepackten Koffern vor dem Abflugterminal stehe, ohne dass dort jemand etwas von meinen Urlaubsplänen weiß.

Warum ich vom Online-Shopping so fasziniert bin? Sicherlich liegt das mit an dem Fakt, dass ich als Kind völlig ohne Computer aufgewachsen bin und erst im Studium das erste Gerät in die Finger bekam. Auch die Anfänge und den Siegeszug des Internets habe ich von Anfang an mitbekommen und verfolgt. Ich kann mich demnach noch gut an eine Zeit erinnert, in der es so etwas wie ein Einkaufen per Mausklick einfach noch nicht gegeben hat.

Eine Glosse von Carsten Scheibe, Typemania

Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.