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"GTA IV: Ballad of Gay Tony": Die Ballerina und ihr Baller-Diener

Die Stadt der 1.000 Gesichter: "Episodes From Liberty City" ist ein Doppelpack aus zwei "GTA IV"-Erweiterungen: dem großartigen "The Lost and The Damned" und dem brandneuen und ebenso mitreißenden "The Ballad of Gay Tony".

Anschnallen, bitte! Rockstar Airlines setzt zum Landeanflug auf Liberty City an. Die Programmierer der Erfolgsschmiede erschufen in der erfolgreichen Spielereihe "Grand Theft Auto" eine verblüffend realistische Metropole. Wie echte Großstädte hat die Heimat der bisherigen Anti-Helden Niko Bellics und Johnny Klebitz unzählige, grundverschiedene Facetten. Eine ganz neue ist die, in der Anthony Price und Luis Lopez leben - Vorhang auf für das zweite "GTA IV"-Addon, "The Ballad of Gay Tony", das im Bundle mit dem ersten Zusatzpack exklusiv für die Xbox 360 erscheint.

Edler Champagner, dicke Discokugeln, leichte Mädels und tuntige Boys. Das ist die Welt von Nachtclubbesitzer Anthony Price, besser bekannt als Gay Tony. Die Frage nach den sexuellen Vorlieben erübrigt sich, spätestens die rosa schimmernde Ästhetik der neuen "GTA"-Erweiterung räumt alle Zweifel aus.

Doch keine Angst, in "The Ballad of Gay Tony" wird nur am Rande Prosecco geschlürft und mit Homoerotik kokettiert. Gay Tonys rechte Hand Luis Fernando Lopez, Sohn einer Einwandererfamilie aus der Dominikanischen Republik, ist beileibe kein warmer Bruder und schon gar kein Weichei. Als Praktikant in der Unterwelt von Liberty City tut Luis, was ein Gangster tun muss. Kaltblütig, aber nicht ohne Gewissenskonflikte räumt er Widersacher aus dem Weg, eskortiert Kollegen vom Boss, sprengt Autos in die Luft, beschafft Informationen, klaut Panzer und anderen Kleinkram - gewohnt gelungenes "GTA"-Missionsdesign eben.

Ein bisschen knackiger als das Hauptspiel und das vorangegangene "The Lost and The Damned"-Addon ist das dritte Abenteuer schon. Neuerdings müssen verpatzte Missionen nicht mehr von Anfang an neu gespielt werden - das relativiert den höheren Schwierigkeitsgrad ein wenig. Am Gameplay hat sich indes wenig getan: Die komplexe, aber zweckmäßige Steuerung blieb unverändert, die Grafik wurde nur geringfügig aufgemotzt.

Über den Wolkenkratzern ...

Vom Gangster-Alltag in Liberty City kann man das nicht gerade behaupten. Sieben neue Knarren sorgen für mehr Action in Gefechten, vor allem die schlagkräftige Minigun, die mächtige Automatik-Schrotflinte und die explosiven Haftbomben helfen Luis beim Überlebenskampf im Großstadt-Dschungel. Dazu flitzen ein paar neue Boliden durch die Straßen, doch besonders in der Luft herrscht regerer Verkehr. "The Ballad of Gay Tony" führt sowohl den Kampfhubschrauber als auch den Fallschirm ein. Kein Wunder, dass sich nun ein Großteil der Missionen über den Wolkenkratzern abspielt. Emsige Zocker sammeln zudem Bonuspunkte bei waghalsigen Basejumps.

Überhaupt bietet das Game etliche neue Freizeitbeschäftigungen: In Gay Tonys Clubs schwingt Luis per Analogstick das Tanzbein oder kippt Magnum-Flaschen Champagner. Wer's heftiger mag, kann sich die Zeit mit den Nebenmissionen um die Drogendealer aus Luis' Kindheit vertreiben.

Wie schon bei "The Lost und The Damned" serviert Rockstar Games ein Add-on, das manch ein Konkurrent als Vollpreistitel ins Regal stellen würde. "The Ballad of Gay Tony" kann wahlweise per Download via "Xbox Live" (knapp 20 Euro) oder im Laden als Bundle gemeinsam mit dem ersten Addon (ca. 40 Euro) erstanden werden.

Wer Niko und Johnny mochte, wird auch Luis lieben. Apropos: Begegnungen mit alten Freunden und solchen, die es vorgaben zu sein, sind vorprogrammiert. Und auch wenn Gay Tonys Liberty City ein viel bunteres und hipperes Gesicht zeigt als es die alten Helden je erleben durften, so kommen doch ab und zu Erinnerungen an frühere Abenteuer hoch. Besser als Kino!

GTA IV: The Ballad of Gay Tony

Hersteller/Vertrieb

Rockstar Games/Take 2

Genre

Action

Plattform

Xbox 360

Preis

20 Euro (Download); 40 Euro (Box, mit weiterem Add-on)

Altersbeschränkung

ab 18 Jahren

Gregor Jossé/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.