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Action-Adventure "Assassin's Creed: Brotherhood": Meisterstück des Meuchlers

Assassinen und Templer bekriegen sich in der ewigen Stadt: "Assassin's Creed: Brotherhood" ist die dritte Meuchelmörder-Mär der Spielereihe - und die bislang spektakulärste. Auch wenn das Spielprinzip langsam eine Auffrischung nötig hätte.

Italien, Anfang des 16. Jahrhunderts: Ezio Auditore stürmt den Vatikan, entreißt dem von der Borgia-Familie gestellten Papst den mythischen Edensplitter - und erfährt danach in einer geheimen Kammer durch eine holografische Aufzeichnung von einer drohenden Katastrophe in ferner Zukunft. Das sind die Ereignisse am Ende des zweiten "Assassin's Creed"-Teils - aktuell die begehrteste Konsolen- und PC-Serie aus den kanadischen Entwickler-Studios von Ubisoft. "Assassin's Creed: Brotherhood" knüpft genau an dieser Stelle wieder an: Obwohl er den Zweikampf gegen den Borgia-Papst gewinnt, verschont Ezio das Leben seines Widersachers und flüchtet an der Seite seines Onkels aus Rom - und zurück auf das Familien-Anwesen der Auditore.

Kaum sind die beiden in diesem letzten ruhigen Hafen Italiens angekommen, da wird ihre Festung auch schon von Belagerungstruppen der Borgia gestürmt: Ezios Onkel wird getötet, aber er selber entkommt und sinnt auf Rache. Darum wagt er sich kurzerhand in die Höhle des Löwen - nach Rom! Dort macht er sich daran, die zerschlagene Gilde wieder aufzubauen und seinen Feinden Stück für Stück die ewige Stadt zu entreißen. Das funktioniert wie beim ersten und zweiten Teil in erster Linie nach Assassinen-Art. Bedeutet: Ezio schleicht in weißer Kapuze und kunstvoll verzierter Rüstung entweder durch die Gassen der Renaissance-Metropole oder hechtet über ihre Dächer. Wie gewohnt kraxelt der Meister-Meuchler selbst senkrechte Wände ohne jedes Hilfsmittel hoch - dafür krallt er sich mit bloßen Fingern in kleinsten Ritzen und Vertiefungen fest und nutzt jede noch so winzige Unebenheit. Bevorzugtes Kletterziel sind die sogenannten Borgia-Türme, mit denen der Clan seine Macht ausübt und die niedergebrannt werden müssen.

Auch sein Tötungshandwerk beherrscht der italienische Assassine aus dem Effeff: Er stürzt sich lautlos, plötzlich und präzise von oben auf sein Opfer - oder nutzt die Menge als Schild, um dann im letzten Moment hinter seinem Ziel aufzutauchen und ihm eine am Handgelenk versteckte Klinge in den Leib zu rammen. Ebenso meisterlich beherrscht Meister Auditore den offenen Kampf Mann gegen Mann: Er tänzelt mit Schwert, Axt, Krummsäbel oder Streitkolben durch die gegnerische Menge, als wäre er mit der Waffe in der Hand geboren worden und erledigt selbst ganze Dutzendschaften mit spielerischer Leichtigkeit.

Ökonomische Hilfestellung

Aber das neue "Assassin's Creed" besteht längst nicht nur aus Schleichen, Klettern und Killen: Jedes Mal, wenn Ezio einen Stadtabschnitt aus den grausamen Klauen der Borgia befreit, darf er den dortigen Geschäften mit einer kleinen Geldspritze wieder auf die Beine helfen: Die Infrastruktur kommt wieder in Schwung und füllt die Ordenskasse.

Apropos Orden: Zahllose von den Gräueltaten der Borgia verschreckte Bürger warten nur darauf, in die Bruderschaft aufgenommen und ausgebildet zu werden. Ezio ruft seine Handlanger auf simplen Tastendruck herbei und lässt sie die mörderische Drecksarbeit übernehmen. An den über Rom verteilten Taubenschlägen tritt er mit seinen Ordensbrüdern in Kontakt, verwaltet die Bruderschaft, entsendet die Azubi-Assassinen auf Trainingsmissionen und kauft ihnen bessere Ausrüstung.

Bewährt, aber bald ausgelutscht

Zwar kann das Bruderschafts-Feature nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Ubisoft Montreal zum inzwischen dritten Mal das gleiche, inzwischen etwas überstrapazierte Spielkonzept auftischt. Aber das Gesamtpaket ist über jeden Zweifel erhaben: Eine spannende Geschichte, bravouröse Action, interessante Neuerungen (unter anderem auch ein Multiplayer-Modus) und nicht zuletzt das grandios inszenierte Historien-Sightseeing machen "Brotherhood" für jeden Serien-Fan zum Muss. Es bleibt einem einfach die Spucke weg, wenn das Kolosseum, das Pantheon oder die sixtinische Kapelle in warmes Abendlicht getaucht wird.

Wer die Vorgänger nicht kennt, tut sich allerdings etwas schwer, denn die Entwickler haben den Schwierigkeitsgrad tüchtig angezogen. Zudem sei noch erwähnt, dass die eigentliche Hauptfigur ein Barkeeper in einer nicht allzu fernen Zukunft ist, der via Wundermaschine sein genetisches Gedächtnis erforscht. Einige Abschnitte spielen deshalb in der Moderne, fügen sich aber nahtlos ins Geschehen ein.

Assassin's Creed: Brotherhood

Hersteller/Vertrieb

Ubisoft

Genre

Action-Adventure

Plattform

PC, PS3, Xbox 360

Preis

45 Euro (PC), 55 Euro (Konsole)

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Robert Bannert/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.