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iPad mit Manko Deutsche Kunden müssen auf LTE-Turbo verzichten


Wer sich das neue iPad zulegt, muss mit einem Manko leben: Das Apple-Tablet unterstützt den ultraschnellen LTE-Datenfunk hierzulande nicht. Das neue iPad sei dennoch sehr schnell, so Apple.

Die iPad-Rivalen müssen sich warm anziehen: Apple hat die dritte Generation seines populären Tablets kräftig aufgerüstet. Auf deutsche Käufer wartet allerdings ein Wermutstropfen, sie müssen auf den schnellen LTE-Datenfunk verzichten, weil er in Deutschland mit anderen Frequenzen als in den USA läuft. Die Funktion kann auch nicht nachträglich nachgerüstet werden.

Apple bestätigte, dass in Deutschland die US-Variante des neuen iPad verkauft wird und es deshalb auch keine LTE-Unterstützung geben wird. In Nordamerika sind die LTE-Frequenzen 700 und 2100 Megahertz im Einsatz. In Deutschland laufen die LTE-Übertragungen hingegen mit 800, 1800 und 2600 Megahertz. Damit wird der Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zum iPad 2 in Deutschland geringer ausfallen. Mit dem Doppelkanal-HSPA+ komme das neue iPad aber immer noch auf bis zu 42 Megabit pro Sekunde, betont Apple. In Amerika sollen es mit LTE mehr als 70 Megabit pro Sekunde sein.

Apple hatte am Mittwoch das neue iPad vorgestellt. Es bekam unter anderem einen deutlich verbesserten Bildschirm und einen schnelleren Grafik-Prozessor. Videos kann es in voller HD-Auflösung aufnehmen.

Der Verkaufsstart ist am 16. März, die Preise bleiben auch mit der neuen Generation stabil. Das neue Basisgerät kostet in Deutschland 479 Euro. Zugleich lässt Apple auch das bisherige iPad 2 mit einer Preissenkung im Markt und will so billigeren Konkurrenz-Tablets Paroli bieten. Das günstigste Vorgänger-Modell kostet jetzt in Deutschland 399 Euro. Eine ähnliche Strategie fährt Apple auch mit seinen älteren iPhone-Modellen im Smartphone-Markt.

joe/DPA DPA

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