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#lostbear auf Twitter Wie das Internet einem Mädchen seinen Teddy zurückgab


In England verlor ein kleines Mädchen seinen Teddybär im Zug. Per Twitter suchte die Finderin nach der jungen Besitzerin. Auf Umwegen kamen Bär und Kind wieder zusammen.

Die gute Seite des Netzes: Lauren Bishop Vranch hat das Internet dazu benutzt, um ein kleines Mädchen und sein verlorenen Teddybären wieder zu vereinen. Am Freitag fand die Londonerin laut "Buzzfeed" im Zug am Bahnhof Kings Cross das zottelige Plüschtier, das offenbar liegengelassen worden war.

Das Zugpersonal machte ihr keine großen Hoffnungen, den Bären seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben zu können. Deswegen entschied sich Bishop Vranch, ihn selbst zu suchen - per Twitter. Doch zuerst nahm sie den Teddy mit auf eine kleine Tour: In den Pub, ins Theater und schließlich mit aufs Hotelzimmer.

Unter dem Hashtag #lostbear suchte sie unterdessen nach dem Kind, dem der Teddy gehört. Andere Internetnutzer halfen und posteten Fotos auf Twitter, Facebook und einschlägigen Blogs. Weil sich niemand meldete, entschied sich Bishop Vranch, den Bären im Fundbüro abzugeben.

Doch dann meldete sich plötzlich der Vater der kleinen Phoebe, der Besitzerin des Plüschtiers, auf Facebook. Seine Tochter habe es auf einem Überraschungstrip nach London verloren, schrieb er. Sie habe das ganze Wochenende geweint. Aber jetzt sei sie überglücklich. Der Kommentar des Vaters: "Wow, die Kraft des Internets und netter Menschen."

Wie sich herausstellte, ist der #lostbear gar kein Bär, sondern ein Löwe mit dem Namen Roar - Gebrüll. Spezies hin oder her, Roar ist mittlerweile auf dem Weg zu seiner Besitzerin. Und dieses Bild ist wohl bald wieder Realität:

Lauren Bishop Vranch und dem Internet sei Dank.

timb

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