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Identitätsdiebstahl beim Carsharing: Das steckt hinter der rätselhaften SMS von Car2Go

Wirbel um Car2Go: Der Carsharing-Service für Smarts warnt vor einer Phishing-Attacke. Mehrere Hundert Kunden sollen betroffen sein .

Car2Go

Wurde Car2Go gehackt?

Der in Großstädten aktive Carsharing-Dienstleister Car2Go warnt derzeit seine deutschen Kunden vor einer Phishing-Attacke per SMS. Potenzielle Opfer erhielten in den vergangenen Tagen eine Nachricht mit der Mitteilung "es besteht Handlungsbedarf bzgl. Ihres Car2go Kontos". Der Absender war gefälscht. Die SMS schien von Car2Go zu kommen. Auf Twitter findet man einen Screenshot der SMS.

Wer den Link anklickte, wurde auf der Seite aufgefordert, Scans von Personalausweis oder Pass und Führerschein hochzuladen oder zu mailen. Die Seite ist inzwischen offline. Zur Registrierung wurde die Identität eines Unternehmers aus Süddeutschland benutzt. Der Mann erfuhr erst durch einen Anruf des von der Sache und wurde möglicherweise Opfer eines Identitätsdiebstahls.

Car2Go nennt gegenüber dem stern Zahl der gefälschten SMS

Über die Zahl der Empfänger der betrügerischen SMS machte Car2Go-Sprecherin Eva Beringer gegenüber dem stern erstmals genauere Angaben: "Nach unserem jetzigen Kenntnisstand erhielten im Verhältnis zu unseren 1,2 Millionen Kunden nur mehrere hundert Kunden die besagte (Phishing) SMS."

Einen Datendiebstahl räumt das zum Daimler-Konzern gehörende Unternehmen Car2Go nicht explizit ein. Konto- oder Kreditkartendaten sollen sicher sein, wie die Sprecherin sagt: "Wir haben keine Anhaltspunkte, die dafür sprechen, dass Bezahldaten unserer Kunden betroffen sind." Ob die Namen und Mobilnummern der Betroffenen von einem Insider aus dem Unternehmen gestohlen wurden, über einen Marketing-Partner in Umlauf kamen oder eine Datenbank gehackt wurde, ist somit weiter unklar.

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