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Google-Doodle zum Rätseln: Der Zauberwürfel wird 40

Seit vier Jahrzehnten sorgen 54 bunte Quadrate für Hochgefühle oder Wutausbrüche - dazwischen gibt es nichts. Das Spiel aus Ungarn beschäftigte auch die Wissenschaft. Google gratuliert per Doodle.

Bei nationalen und internationalen Meisterschaften messen sich Begeisterte in verschiedenen Disziplinen rund um den Zauberwürfel

Bei nationalen und internationalen Meisterschaften messen sich Begeisterte in verschiedenen Disziplinen rund um den Zauberwürfel

Sechs Seiten, sechs Farben, 54 Felder und weit mehr als 43.000.000.000.000.000.000.000 (Trilliarden) verschiedene Kombinationsmöglichkeiten: Der Zauberwürfel ist eines der bekanntesten mathematischen Rätsel der Welt. Seit 40 Jahren bringt er Menschen zur Verzweiflung, die versuchen, verdrehte Seiten wieder zur Ordnung zu bringen. Erfunden wurde er von Ernő Rubik, einem ungarischen Designer, Architekten und Spieleerfinder. Im kapitalistischen Westen startete das Spiel seinen Siegeszug ab 1977, als eine britische Firma eine erste Lizenz für den "Rubik's Cube" erhielt. Kaum ein Kinderzimmer kam im darauffolgenden Jahrzehnt ohne einen Zauberwürfel aus.

Es gibt Dutzende Strategien zur Lösung. Bei Weltmeisterschaften bringen Profis die Farben in weniger als acht Sekunden in die richtige Reihenfolge. Auf der Suche nach der niedrigsten Zahl an Zügen, mit der man alle 43 Trilliarden Kombinationen lösen kann, haben sich Wissenschftler jahrzehntelang Hirne und Rechner zermartert. Das diese Zahl als "Gottes Zahl" betitelt wurde, unterstreicht den Kult. Schließlich gelang es einem Team aus drei US-Amerikanern und einem Deutschen 2010 diese Zahl zu bestimmen: Wer mehr als 20 Züge braucht, hat demnach nicht optimal gedreht. Die 35 Jahre Rechenzeit, die zum Lösen dieser Aufgabe nötig waren, hat damals Google den Wissenschaftlern spendiert.

Der ungarische Architekt und Designer Ernő Rubik (Mitte) meldete 1976 ein Patent auf den Zauberwürfel an. Die EU-Kommission feierte den Zauberwürfel schon am 28. März. Jose Manuel Barroso (r.) und Bildungskommissarin Androulla Vassiliou präsentierten Rubik eine Würfeltorte.

Der ungarische Architekt und Designer Ernő Rubik (Mitte) meldete 1976 ein Patent auf den Zauberwürfel an. Die EU-Kommission feierte den Zauberwürfel schon am 28. März. Jose Manuel Barroso (r.) und Bildungskommissarin Androulla Vassiliou präsentierten Rubik eine Würfeltorte.

Zum 40. Jubiläum spendiert die Suchmaschine dem Zauberwürfel ein Doodle - ideal um heimlich am Computer im Büro zu rätseln. Und wer es wieder nicht schafft: Rubik hat auch einfachere Logikrätsel erfunden, wie zum Beispiel einen Zauber-Zylinder aus sechs Ringen, aus dem man Hasen zaubern kann, wenn die Ringe in der richtigen Reihenfolge stehen.

Mit dieser Farbkombination sind die Felder eher schwer nach Farben zu ordnen

Mit dieser Farbkombination sind die Felder eher schwer nach Farben zu ordnen

ono
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.