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Hotelkritiken: Herzlich willkommen auf unserer Baustelle

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen: zum Beispiel, wie das Hotel war. Oder der Service. Im Internet gibt es Millionen solcher Berichte auf Websites mit Hotelkritiken. Also: erst lesen, dann buchen!

Ein tolles Hotel, versichert im Reisebüro die freundliche Fachkraft, sie sei selbst schon dort gewesen: komfortable Zimmer, leckeres Essen und zum Meer nur wenige Schritte über einen traumhaften Strand; die besten Voraussetzungen also für fantastische Urlaubstage.

Klar, das kann alles wahr sein. Muss es aber nicht. Und selbst wenn der Verkäufer, der Freund oder Kollege noch so schwärmt - es lohnt sich immer, ein paar andere Meinungen einzuholen. Und das geht am besten im Netz: Da gibt es gleich mehrere Adressen, unter denen Reisende ihre Erfahrungen zusammentragen (siehe Kasten). Eine davon betreibt Donovan Dunker. Der 35-jährige Essener ärgerte sich vor Jahren so sehr über ein Fünf-Sterne-Hotel auf Kuba ("Der Strand war dreckig, Russen fraßen das Büfett leer, Animation gleich null"), dass er beschloss, seine Erlebnisse öffentlich zu machen, um sie anderen Touristen zu ersparen. hotelkritiken.de ging Ende 2003 an den Start.

Seitdem beurteilen Urlauber auf Dunkers Webseiten ihre Herberge, die Service-Qualität, die Umgebung und das Freizeitangebot. Sie vergeben Noten und begründen sie in knappen Kommentaren. Außerdem schreiben sie noch ein wenig über sich selbst und ihre eigenen Reisegewohnheiten.

So befindet zum Beispiel ein Paar über das Berliner Edelhotel Adlon im März 2005: "Viel Show und hoher Preis für eine Standard-Leistung." Das Essen: "Kochen auch nur mit Wasser. Frühstück aber top!" Fazit: "Aufenthalt war enttäuschend, besonders durch das Personal (unfreundlich, es gibt halt Gäste und Gäste)".

Viel scheint sich in den folgenden Monaten nicht geändert zu haben, wenn man Simone aus Konstanz glaubt. Sie stieg im November vergangenen Jahres im Adlon ab und war ebenfalls enttäuscht: "Das Preis-Leistungs-Verhältni.s stimmt nicht. Der Service strotzt vor dümmlich angestrengter Arroganz", schreibt sie bei holidaycheck.de. 15 Bewertungen für das Adlon gibt es hier, die Meinungen gehen weit auseinander. "Der Service ist exzellent", findet zum Beispiel Pascal. "Ich bezahle gern 900 Euro die Nacht."

Was denn nun? Natürlich machen nicht alle Reisenden die gleichen Erfahrungen. Wer erwägt, in einem bestimmten Hotel abzusteigen oder in den Foren nur Ideen sammeln will, sollte auf das Datum der Einträge achten. Pascal war im Januar 2004 in Berlin. Vielleicht hat sich der Service im Adlon seither verschlechtert. Vielleicht aber reist Pascal auch auf Spesen und kann mit fremdem Geld großzügig umgehen - es kann sich also lohnen, auf der Site nachzusehen, was die "Tester" sonst noch über sich oder andere Hotels geschrieben haben.

Ein hilfreiches Kriterium ist außerdem das Alter der Rezensenten. Marion, geboren 1983, war im September in Playa del Inglés auf Gran Canaria. Über ihr Hotel Buenaventura schreibt sie auf wiewaresdort.de: "Das Hotel ist auf alle Fälle zu empfehlen für Leute, die keinen Ruheurlaub wollen." Was ihr besonders gefallen hat: "Es waren viele junge Leute da, und das Hotel ist super geeignet, um andere Urlauber kennen zu lernen. Hauptsächlich Gäste aus Deutschland." Das klärt einiges, besonders für Menschen, die älter sind als 50 Jahre.

Auf die Dosis kommt es an

Eine Hotelkritik ist hilfreich, 20 geben einen guten Überblick, 89 Kommentare, wie etwa bei holidaycheck.de zum Fun Club Crispen Beach auf Kreta, sind des Guten zu viel. Vor allem, wenn ein Sebastian aus Worms kein Detail über Küche und Haustechnik auslässt und sich bei allen acht Animateuren einzeln bedankt. "Die Poolanlage ist großzügig gestaltet", lobt er - und man fragt sich schnell, ob das alles wirklich nur zufällig nach Katalog-deutsch klingt. Schließlich ist keines der Angebote vor Manipulationen sicher, sei es durch Reiseveranstalter oder Surfer, die nur aus Spaß Blödsinn in die Foren schreiben.

Um ihre Portale vor solchen Einträgen zu schützen, verlangen die Betreiber von ihren Hobbykritikern deshalb, sich erst einmal zu registrieren, anschließend senden sie eine E-Mail an die angegebene Adresse - zur Kontrolle. Donovan Dunker pflegt seine Datenbank zwar "nur" in seiner Freizeit zusammen mit seiner Familie - aber er hat noch eine zusätzliche Sicherung eingebaut. Als einziges Portal verlangt hotelkritiken.de von seinen Usern die komplette Anschrift. "Und wir lesen jede Kritik durch", sagt er, "nicht nur, um uns vor Fälschungen und vor Betrug zu schützen. Es kann immer mal vorkommen, dass sich jemand bei den Bewertungen vertut. Da fragen wir dann nach." Der Lohn der Mühe: Bei verschiedenen Tests war hotelkritiken.de die einzige Site, die Manipulationen erkannte - eine respektable Leistung für ein Freizeitprojekt.

Viele arbeiten mit Reisebüros zusammen

Neben Dunker betreibt nur noch Sylvio Schiller in Berlin sein wiewaresdort.de als Hobby. Andere Portale sind gleichzeitig virtuelle Reisebüros oder arbeiten eng mit ihnen zusammmen: Von der Hotelbewertung sind es meist nur wenige Klicks bis zur Buchung. Da stellt sich die Frage, wie kritisch die Kritiken dort noch sein dürfen: "Wir haben Rezensionen und Reisebüro inhaltlich und logistisch streng getrennt", sagt Axel Jockwer von holidaycheck.de. Nicht zu trennen wäre einfacher: "Dann müssten wir nicht täglich mit Beschwerden von Hoteliers kämpfen." Gerade hat holidaycheck.de eine neue Rubrik eingeführt: Dort dürfen die Herbergsväter bei allzu heftigem Tadel Gegendarstellungen verfassen.

Alf Burchardt / print
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(