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Prozessbeginn: Ein Wurm wie "Sasser" ist aus der Mode

Der Schöpfer des "Sasser"-Wurms, dessen Prozess jetzt beginnt, war zur Tatzeit 17 Jahre alt - und ist damit out. Die Schöpfer aktueller Computerviren sind keine jugendlichen Freaks mehr.

Viren, Würmer, Trojanische Pferde und andere Schädlinge gibt es zu Tausenden, das weiß jeder Internet-Nutzer - vielfach aus eigener leidvoller Erfahrung. Der Computer-Wurm "Sasser" hatte es vor etwas mehr als einem Jahr dennoch zu trauriger Berühmtheit gebracht. Das Programm hatte innerhalb weniger Wochen weltweit Millionen Computer infiziert und erheblichen Schaden angerichtet. Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hatte sogar ein "Kopfgeld" von 250.000 Dollar zur Überführung des Virenschreibers ausgelobt.

Am Dienstag beginnt der Prozess gegen Sven J., den "Sasser"-Schöpfer aus Waffensen bei Bremen. Da der Angeklagte zur Tatzeit erst 17 Jahre alt war, findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt

Effektive Schadroutinen besaß programmierte Computerwurm Sasser nicht. Dennoch richtete er einen geschätzten Schaden von vielen Millionen Euro an. Allein bei der Europäischen Kommission waren weit über 1000 PCs ausgefallen, die Fluglinie Delta Airlines musste zahlreiche Flüge streichen. Sasser hatte sich über eine schon länger bekannte Schwachstelle von Microsofts Betriebssystemen Windows XP und 2000 in die Rechner eingeschleust. Alle Anwender, die das damals bereits verfügbare Sicherheits-Update nicht installiert hatten, waren potenzielle Opfer. Die Folge waren unkontrollierte Systemabstürze.

Bot-Netzwerke sind heute üblich

Doch inzwischen könnte ein Schädling wie Sasser fast harmlos wirken angesichts der "modernen" Attacken krimineller Banden, die mit intelligenten Spionage-Schädlingen und gefälschten E-Mails vergleichsweise gefahrlos Kasse zu machen versuchen. Heute seien fast alle Computer-Würmer mit einem so genannten Bot-Netzwerk verbunden, sagte der Karlsruher Virenexperte Christoph Fischer. Die Schädlinge verbreiten sich wie andere Würmer über die E-Mails aus dem Adressbuch, nehmen aber zugleich Kontakt zu ihrer "Zentrale" auf, über die sie nachgeladen werden können. Diese Würmer sind gewissermaßen die "Sklaven" ihrer Zentrale, sagt Fischer. Und sie können gezielt Angriffe auf ausgewählte Rechner starten, was manche Kriminelle als effektives Werkzeug für Erpressungen nutzen.

Jugendliche Computerfreaks sind immer seltener die Täter

Heutige Viren und Würmer richten in der Mehrzahl weitaus aggressiver Schaden an als etwa noch vor einem Jahr. Vor allem die so genannten Phishing-Attacken haben es allein auf Betrug abgesehen. Mit zum Teil täuschend echt gefälschten E-Mails versuchen sie, die Adressaten zur Preisgabe von geheimen Daten wie PIN und TAN-Nummern zu bewegen. Mit den geklauten Daten versuchen die Betrüger dann, die Konten der Nutzer leer zu räumen. "Das geht dann meist gleich richtig ans Geld", sagte Fischer. Waren es vor nicht allzu langer Zeit noch hauptsächlich junge, computerbegeisterte Hobby-Programmierer, die die Nutzer in Atem gehalten haben, vermuten Experten hinter den jüngsten Attacken inzwischen regelrechte Banden der organisierten Kriminalität.

Nach einer jüngsten Umfrage des Marktforschungsinstituts Gartner sind die Schäden für Banken und auch für die Internet-Wirtschaft bereits erheblich. In den USA sind danach über 80 Prozent der Internet-Nutzer besorgt um die Sicherheit ihrer Daten. Die Zahl der Empfänger von Phishing-Mails sei im vergangenen Jahr von noch 57 Millionen ein Jahr zuvor auf 73 Millionen um 28 Prozent gestiegen. Ein Drittel der Befragten will auf Grund von Sicherheitsbedenken künftig weniger im Internet einkaufen.

Hoffen auf abschreckende Wirkung

Viele Internet-Nutzer und erst Recht Betroffene werden sich von dem anstehenden Urteil gegen den jungen Sasser-Programmierer eine abschreckende Signalwirkung erhoffen. "Es steht aber zu befürchten, dass das Verfahren eher harmlos ausgehen wird", schätzt Fischer. In vielen ähnlichen Fällen waren die Täter bislang mit Bewährungsstrafen davon gekommen. Auch wenn ein eindeutiger Straftatbestand vorliegt, sind häufig gerade die Geschädigten sehr zurückhaltend. "Unternehmen wollen keine schlechte Presse", sagt Fischer. Denn sollte sich herausstellen, dass ihre Sicherheitsmaßnahmen möglicherweise unzureichend oder lückenhaft waren, könnten die Vorwürfe schnell wie ein Bumerang auf sie zurück kommen.

Mit Material von DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(