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Skype: Softwarefehler war für Blackout verantwortlich

Kurz vor Weihnachten war der IP-Telefondienst Skype mehr als 24 Stunden lang für viele Nutzer nicht erreichbar gewesen. Das Unternehmen hat jetzt den Grund des Ausfalls bekanntgegeben.

Ein Softwarefehler war offenbar die Ursache für den millionenfachen Ausfall des Online-Kommunikations-Dienstes Skype kurz vor Weihnachten. In einem Blogeintrag gab der Sprecher des Unternehmens, Lars Rabbe, bekannt, dass die Probleme, die die Nutzung von Skype am Mittwoch und Donnerstag vor einer Woche fast 24 Stunden lang verhindert haben, durch ein Problem einer der Windows-Versionen der Kommunikationssoftware entstanden seien. Der Ausfall habe mit der Überlastung einiger Server begonnen, die Instant-Messeging-Nachrichten für Nutzer speichern, die gerade offline sind. Dadurch hätten einige Computer verspätete Antworten von diesen Servern erhalten und eine ältere Windows-Version der Skype-Software habe diese Antworten falsch verarbeitet. Dadurch sei Skype für rund 20 Prozent der Nutzer ausgefallen. Allerdings seien dabei auch etliche Rechner abgestürzt, die als sogenannte "Supernodes" als Knotenpunkte für die Vermittlung von Gesprächen über Skype fungieren. Nach deren Ausfall hätten die übrigen "Supernodes" den Datenverkehr nicht mehr bewältigen können, wodurch es zu einem wesentlich umfangreicheren Ausfall kam, der schlussendlich so gut wie jede Kommunikation über Skype unmöglich machte. Erst am folgenden Tag erholte sich das Netzwerk. Am späten Donnerstag seien bereits wieder 21 Millionen Nutzer online gewesen, was etwa 90 Prozent der üblichen Nutzer zu dieser Tageszeit entsprochen habe, erklärte Firmenchef Tony Bates.

san/DAPD / dapd
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.