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60 Millionen Abonnenten: Spotify eilt Apple immer weiter davon

Streaming wird schnell zur bevorzugten Art, Musik zu hören. Und Marktführer Spotify kann dabei mit seinem Wachstum die Konkurrenz deutlich auf Abstand halten.

Der Musikstreamingdienst Spotify hat sich mit mit einer Änderung der Nutzungsbedingungen wütende Kritik eingehandelt.

Spotify ist der beliebteste Musikstreaming-Dienst

Der Musikdienst hat die Marke von 60 Millionen zahlenden Kunden geknackt und untermauert damit seine Spitzenposition im Streaming-Geschäft. Damit gewann die Firma aus Stockholm zehn Millionen Abo-Nutzer in vier Monaten. Nach Informationen der "Financial Times" peilt Spotify nun einen Börsengang im vierten Quartal dieses Jahres an, wenn bis dahin ein Deal mit dem Musikkonzern Warner Music steht.

Spotify strebe dabei ein relativ ungewöhnliches Modell mit einer sogenannten Direktplatzierung an, bei der bisherige Anteilseigner einfach ihre Aktien an der verkaufen können - ohne das übliche Verfahren, bei dem neue Papiere ausgegeben und ein Startpreis festgelegt wird. Der Schritt könnte Spotify Geld sparen.

Der Musikstreaming- hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von rund 540 Millionen Euro bei rund drei Milliarden Euro Umsatz eingefahren.

Musikbranche legt wieder zu

Streaming gilt als das Geschäftsmodell der Zukunft in der Musikbranche und sorgt nach einer rund 15 Jahre langen Durststrecke für ein spürbares Wachstum der Einnahmen. Dabei bringen Abo-Angebote das meiste Geld ein. Spotify hat im Gegensatz zu Konkurrenten wie Apple Music oder Tidal auch eine Gratis-Version. Diese war den Musikkonzernen lange ein Dorn im Auge. Inzwischen scheinen die Zahlen aber das Argument von Spotify zu belegen, dass das kostenlose Angebot mit eingeschränkten Funktionen als Sprungbrett in die Abo-Nutzung dienen kann.

Besser suchen und Party-Modus: Mit diesen 10 Tricks holen Sie alles aus Spotify heraus
Spotify Tricks

1. Musik entdecken: Song- und Künstler-Radio starten

Manchmal entdeckt man einen neuen Song - und sucht sofort nach mehr Musik in diesem Stil. Dabei kann Spotify helfen. Wählen Sie dazu den gewünschten Song. Klicken Sie am PC oder Mac mit der rechten Maustaste darauf, in der App halten Sie den Titel gedrückt. Nun wählen Sie "Gehe zu Song-Radio" und schon erstellt Spotify eine Playlist auf Basis dieses Songs. Die ist nun auch unter dem "Radio" ganz einfach wiederzufinden.
Genauso lassen sich auch Radio-Sender auf Basis eines Künstlers erstellen. Dazu gehen Sie auf die Seite des Künstlers und wählen das Drei-Punkte-Symbol. Hier findet sich der Punkt "Künstler-Radio starten".
Übrigens: Mit den Symbolen für "Daumen hoch" und "Daumen runter" passen Sie den Radio-Sender an den eigenen Geschmack an. Für schlecht befundene Songs bricht Spotify sofort ab, sie werden in diesem Sender nicht mehr abgespielt. Gute Songs dagegen kommen häufiger wieder vor.

Nach Angaben von Juni hatte Spotify insgesamt 140 Millionen Nutzer.
Diese Zahl wurde jetzt zwar nicht aktualisiert - aber der Anteil von zahlenden Abo-Kunden dürfte damit gestiegen sein. Lange Zeit griffen rund zwei Drittel der Nutzer auf die kostenlose Spotify-Variante zu.

Mit dem jünsten Wachstum kann Spotify auch den Abstand zum Verfolger Apple weiter vergrößern. Der iPhone-Konzern kam bei seinem nach Angaben von Anfang Juni auf 27 Millionen Kunden.

ist der einzige der großen drei Musikkonzerne, mit dem Spotify noch keinen neuen Langzeitvertrag abschließen konnte. Die Deals mit Universal Music und Sony Music sehen niedrigere Abgaben an die Konzerne vor - aber auch eine Mindestausschüttung von rund zwei Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren, wie aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervorging.

Spotify wurde in einer Finanzierungsrunde vor zwei Jahren mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet. Das gilt auch als Indikation für die mögliche Bewertung an der Börse.

Benedikt Wenck/cf/DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.