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Gutes Geschäft: Vergesst Bitcoin: Mann bezahlt sein Smartphone mit 58 Kilo Avocados

Avocados sind lecker - und teuer. Als Währung werden sie in der Regel aber nicht akzeptiert. Doch nun konnte ein Mann die ultimative Hipster-Währung auspacken – und sein neues Smartphone mit den grünen Früchten bezahlen. 

Es gibt wohl keine Frucht, die gerade so trendy ist wie die Avocado. Ob im Salat, mit Frischkäse - oder auf dem berühmt-berüchtigten Avocado-Toast. Nur wenige Menschen lieben die Avocado aber wohl so sehr wie Camilo Briceňo. Der hat nun sogar sein Smartphone damit bezahlt.

Die Avocado ist Briceňos Leben. Der Chilene verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Handel der begehrten Frucht, bei Instagram nennt er sich "el weon de las palta", der Avocado-Typ. Kein Wunder, dass ihn eine Werbeaktion der lokalen Handelskette Ripley direkt ins Auge sprang. Zum Cyberday hatte die Kette sich einen Scherz einfallen lassen - und sämtliche Preise in Avocado umgerechnet. Nur dass jemand das Angebot auch annehmen würde, hatte man wohl nicht erwartet. 

Smartphone gegen Avocado

Genau das hatte Briceňo aber vor. Mit einem Instagram-Video fragte er bei Ripley an, wo genau er denn seine Avocados abgeben sollte. Er wollte sich mit seinen Vorräten das recht neue Motorola Moto X4 zulegen. Ob seine Anfrage von Anfang an ernst genommen wurde, ist nicht bekannt. In einem Kommentar der Kette bekam er aber einen Laden in der Nähe genannt, in denen er den Preis von 58 Kilo Avocado abliefern sollte.

Und Briceňo lieferte. Wie vereinbart trug er um Punkt 12 Uhr des verabredeten Tages mehrere Netze voller Avocado in das Geschäft und bekam tatsächlich das Smartphone seiner Wahl ausgehändigt. Bei Twitter postete jemand ein Bild aus dem Shop, im Hintergrund ist der Avocado-Berg zu sehen. In Deutschland hätte sich der Deal wohl nicht gelohnt. Das Smartphone kostet hier um die 240 Euro. Bei einem Durchschnittsgewicht von 160 Gramm dürfte Briceňo knapp 360 Avocados gezahlt haben - die hier nur im allerseltensten Fall unter einem Euro kosten.

Bitcoin kann einstecken

In sozialen Medien wie Reddit wurde sich eifrig über die Geschichte amüsiert. "Ah, die Währung der Wahl für Millenials. Platz da, Bitcoin", postete ein Nutzer. "Wieviel Toast braucht man dazu?" ein anderer. Die meisten bewerten die Aktion aber als das, was sie wohl ist: Ein gelungener Marketing-Gag für beide Seiten.

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mma
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